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EU-Finanzhilfen – Fördermittelberatung

EU-Finanzhilfen – Fördermittelberatung

In diesem Beitrag geht es um die EU-Finanzhilfen. Wenn Sie fragen, was nutzt Ihnen das, was brauchen Sie für Ihre Finanzhilfen, dann ist das “Warum” das Wichtigste überhaupt. Wir zeigen jetzt hier einmal gemeinsam auf, dass das nichts mit Ihrer Bank zu tun hat. Weil alles, was zum Thema EU-Finanzhilfen läuft, das sind meistens Zuschüsse, Garantien, sachliche Überlassung, Ausgleichszahlungen, die nichts mit Ihrer Bank zu tun haben, die aber den größten Teil der eigentlichen Fördermittel in der Europäischen Union, im Speziellen in Deutschland, bedeuten.

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EU-Finanzhilfen – Fördermittel

Das heißt, die meisten, die das Thema Fördermittel oder Fördergeldgeschäft im Kopf haben, denken natürlich an ihre Hausbank. Und dieser Beitrag verdeutlicht einmal mehr, dass das mit Ihrer Hausbank nur der kleinste Teil der Förderung ist und auch meist nur Förderkredite. Warum? Weil die Hausbank gar keine Zuschüsse an Sie zum Thema Investition vorhält. Das ist jetzt wahrscheinlich überraschend – oder auch nicht. Es gibt über 5000 Förderprogramme in Deutschland für Unternehmen, von der Gründung bis zur Rettung – also dazwischen ist alles, also vom Anfang bis Ende, von Geburt bis Sterben gibt es verschiedene Förderprogramme, die verschiedenen situativ genutzt werden können. Und der größte Teil davon, über 5000 insgesamt, sind nicht bei der Hausbank. Das ist, glaube ich, die erste Erkenntnis und das ist wichtig für Sie zu wissen, wie das eigentlich funktioniert und wo kommt eigentlich das ganze Geld her? Also, Thema ist Finanzhilfen aus der EU.

EU-Finanzhilfen: Hausbank gibt keine Investitionszuschüsse

Und da steigen wir mal ein. Und wenn Sie das gut mitmachen, dann haben sie einen riesen Vorteil, weil Sie sich dann einfach schneller selbst erklären können, wo es vielleicht für Sie Förderprogramme geben könnte. Also, alles, was wir jetzt besprechen, hat nichts mit Ihrer Hausbank zu tun, Sie können dort keine Anträge stellen, es gibt Dutzende Förderstellen extra in Deutschland, wo Sie Anträge stellen können. Und das ist nie eine Bank in diesem Programm der EU-Finanzhilfe. Also, was passiert da eigentlich? Es gibt einmal die Europäische Union, das ist die EU, die hat aktuell 28 Mitgliedstaaten. Und die haben sich einen Vertrag gegeben. Geschichte zum Vertrag lasse ich jetzt mal aus, machen wir in einem anderen Video – nur kurz zusammengefasst: Das ist quasi wie so eine Gemeinschaft, eine Gruppe, die einzelnen Mitgliedstaaten. Und damit die über Ländergrenzen hinweg auch wissen, was sie zu tun und was sie zu lassen haben – das ist wie so eine Verkehrsordnung – haben die sich einen AEUV gegeben, das ist ein Vertrag für die Zusammenarbeit in der Europäischen Union, also über die Arbeitsweise, das nennt sich original “Vertrag über die Arbeitsweise in der Europäischen Union”, AEUV-Vertrag. Der Vertrag ist schon ein paar Jahre alt, er ist in den frühen Siebzigern, Achtzigern und Neunzigern entwickeln worden, aus dem EEG-Vertrag, das ist aber alles schon länger her, das kürzen wir hier ab.

AEUV- Vertrag über die Zusammenarbeit in der EU – sie sollten das wissen!

Wichtig ist nur, dass Sie wissen: “Aha, die Mitgliedstaaten haben sich einen Vertrag gegeben. Wozu ist das für Sie wichtig?” Warum? Da wird auch geregelt, was ist Zuschuss, wo fließt der hin und wie ist da der Ablauf eigentlich und wer wird das eigentlich dann bezahlen? Weil, irgendwo muss das Geld ja herkommen. Und alle fragen sich: “Hey, super, Subventionszuschüsse, Beihilfen – wo kommt das eigentlich her?” “Steuergelder.” Ja, das ist richtig! Da habe ich noch ein anderes Video für Sie, bei EU-Mittel, da können Sie auch noch mal nachgucken, EU-Mittel, ist ein anderes Video. Hier machen wir erst mal EU-Finanzhilfen-Grundverständnis. Das heißt, es passiert Folgendes: Die haben sich also einen Vertrag gegeben und der basiert quasi erst mal darauf, dass man sagt: “Mensch, wo will Europa eigentlich hin?” Also, ein Grundsatzvertrag der sagt: “Wir, die Europäische Union will” – in diesem Beispiel ist es hier Europa 2020 – “2020 in folgenden Bereichen wie folgt dastehen zum Thema Innovation, zum Thema Umweltschutz, zum Thema Stützung von kleinen und mittleren Betrieben, zum Thema Entwicklung von Prozessen, zum Thema Soziale Teilhabe, also wir machen weniger Armut, schaffen mehr Arbeit und Arbeitsplätze, schaffen mehr Wohlverhalten und so weiter.” Und dieser ganze Vertrag hat 356 Paragraphen, glaube ich, der wird auch auf jeden einzelnen Mittelständler in Deutschland und auch auf jeden Gründer angewandt, weil darin auch diese Ablaufprozesse geschildert werden oder verortet sind, grundsätzlich, wie man den Zuschuss eigentlich bekommt und wo der eigentlich sitzt. Wie gesagt, Ihre Bank hat ihn ja nicht. Also, da gibt es einen Zusammenwirkungsvertrag. Und dieser Vertrag, der sagt sich nun: “Okay, wir brauchen mehr Geld.”

EU-Finanzhilfen basieren auf den EU-Zielen

Die Mitgliedstaaten haben sich da Ziele gesetzt – doch wer bezahlt das? Das bezahlen die Staaten. Da gibt es auch verschiedene Formeln für, was die Staaten wovon an Geld abgeben müssen – Mehrwertsteuer, Umsatzeinfuhrsteuer und all so ein Kram, machen wir in dem Video EU-Mittel, da ist es drin, hier nicht, hier machen wir Grundsätzliches. Und daraus entsteht das Geld. Das heißt also, aus Steuergeldern der verschiedenen Mitgliedstaaten wird ein Topf in der Europäischen Union geführt, der da auch in verschiedenen Departments verwaltet wird. Und das sind quasi Wirtschaftler, die sagen: “Ja, das Programm ist dafür, das ist dafür, das ist dafür …” Dann bekommen die ihre Gelder und dann wird das zugeordnet. Und, jetzt ist wichtig für Sie zu wissen: Nicht bei der Bank. Das ist über einen Siebenjahreszeitraum geplant. Ja, die Europäische Union sammelt also Geld ein und sagt: “Mensch, wir wollen ja da etwas bewirken. Und alle bekommen Zuschüsse, die da sinnvolle Mittätigkeit haben.” Das heißt also, Unternehmen, die im Sinne der Europäischen Union investieren – und das ist relativ breit gefächert, da kann man viel fördern, kann ich Ihnen so schon sagen.

EU-Finanzhilfen: Antrag stellen lohnt sich! Unternehmen bekommen Zuschüsse

Deswegen, es lohnt sich immer, einen Antrag zu stellen! Das haben die im EU-Haushalt untergebracht. Und in dem EU-Haushalt, das ist also die Gesamtkasse der Europäischen Union, da ist ein MFR, das ist der “mehrjährige Finanzrahmen”. Der mehrjährige Finanzrahmen, MFR, der gilt auch in Deutschland, der gilt für alle Staaten, aber jedes Land hat einen eigenen. Und darin steht die (also die Abwicklung davon eigentlich?). Und in dem für Deutschland steht, wie, was, wofür an Zuschüssen läuft. Da kommt Ihre Bank auch nicht drin vor. Warum? Das sind alles Mittel, die Sie eigentlich nicht zurückzahlen müssen. Wir reden hier primär von Sachen, die jetzt nicht im Geschäft laufen. Primär – das gibt es da auch, aber primär ist es eigentlich Beihilfe. Also etwas, was Ihnen zusätzlich gegeben wird zu Ihrer Investition. Das ist ganz wichtig. Warum? Sie kriegen ja von Ihrer Bank keinen Zuschuss. Warum? Die Bank kann ja kein Geld verschenken, die kann Ihnen Fördergeld geben, das müssen Sie zurückzahlen. Aber wir reden in dem Bereich EU-Finanzhilfen primär und grundsätzlich erst einmal von nicht rückzahlbaren Mitteln, geschenkte Mittel, die Beihilfegesetze und so weiter, das will ich nicht ausdehnen.

Wenn Sie also große Zuschüsse haben wollen, dann brauchen Sie Förderprogramme, die Sie nicht bei Ihrer Bank finden!”

Ungefähr 5000 finden Sie nicht bei der Bank, ungefähr 100 finden Sie bei der Bank. Also Sie merken schon, das Verhältnis ist gigantisch in der Europäischen Union. Also, in diesem mehrjährigen Finanzrahmen stehen viele Sachen drin, was also wie finanziert werden kann, in welchen Bereichen, Auslandsinvestitionen, Inland, Rettung, Umstrukturierung, Gründung, Nachfolge, Unternehmenskauf, Energieeffizienz, Umweltschutz, Forschung, Entwicklung, Innovation – was haben wir noch? Arbeitsplatzschaffung natürlich, klar. Gründung von Spezialbereichen, Gründung durch Frauen, durch Migranten, durch tausend Sachen! Einstellung von Mitarbeitern, neue Maschinen kaufen, Photovoltaik-Anlagen, Stromerzeugung, wissenschaftliche Zusammenarbeit, Finanzhilfen-Politik, tausend Sachen! Und im dem Bereich, wenn Sie da so ein Projekt haben, was Sie fördern lassen wollen, dann sind Sie da richtig aufgestellt. Das heißt also, wir haben immer dann EU-Programme. Das heißt aber nicht, dass Sie grundsätzlich einen Antrag in Brüssel stellen müssen – das ist der nächste große, wichtige Part für Sie. 80 Prozent dieses mehrjährigen Finanzrahmens hat eine Billion Euro Mittel. Eine Billion Euro ist die Summe – ein bisschen größer sogar – die die EU zur Verfügung stellt für die Mitgliedstaaten für nicht rückzahlbare Mittel. Das ist nicht Kredit, das kommt noch dazu! Einen Teil von dieser Billion fließt nach Deutschland, und zwar immer, wenn Mitgliedsunternehmen, also Unternehmen aus Deutschland, Anträge stellen.

Das Geld ist also schon da. Warum?

Es ist ja aus Steuergelder schon in die EU gewandert und die EU verteilt es nach dieser Europa-2020-Strategie auf Antrag in die einzelnen Mitgliedstaaten wieder zurück, im Bereich der richtigen Programme. Und wenn Sie dann einen Antrag stellen, ist das Geld vorher schon da. Also, Sie nehmen es keinem weg, das Geld ist sowieso da. Wenn Sie aber keinen Antrag stellen und es macht ein anderer, dann haben Sie selber etwas verpasst – warum? Ohne Antrag auch keine Förderung. Und immer wichtig: Antrag immer vor der Maßnahme stellen, also vor der Investition, rückwärts fördern gibt es da auch nicht. Warum? Ist auch im Vertrag geklärt, will ich jetzt gar nicht groß darauf eingehen, machen wir in einem anderen Video mal. Und nur, dass Sie wissen: “Aha, wichtige Sache!” Es gibt also Förderstellen in Deutschland, in jedem Bundesland drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn Stück.

Ja – Sie merken, das ist ein riesen Dschungel, deswegen heißt es auch Fördermittel-Dschungel.

Und um dahin zu kommen, müssen Sie sich damit beschäftigen. Und deswegen müssen Sie erst mal wissen: “Aha, Hausbank ist das Eine – hier ist das eine ganze andere Variante.” Und dann ist noch mal wichtig zu wissen, dass neben dieser Billion Euro an Zuschüssen über das Jahr/ Dieser mehrjährige Finanzrahmen geht von 2014 bis 2020, Sie merken, da sind noch ein paar Jahre hin. Da will das Geld ausgegeben werden. Die sind da nicht am Knausern, das Geld soll ausgegeben werden. Warum? Man hat sich ja vorher in dem AEUV, in dem Vertrag für die Arbeitsweise der Union, festgelegt, wo wollen wir Geld investieren?

EU-Finanzhilfen: Kommen nicht von selber auf Sie zu!

Also, das soll auch ausgegeben werden, weil das ja vereinnahmte Steuern sind, aus den Mitgliedstaaten in die EU, und dann soll das ja an die Unternehmen zurück/ Oder an die Gründer, Kommune, auch hochwissenschaftliche Studien, also an verschiedenste Anspruchsteller. Verpassen Sie also keinen Antrag! Wichtig ist: Sie nehmen das Geld keinem weg, es ist sowieso da, und wenn Ihr Projekt im Bereich der Europa-2020-Strategie ist – und da kann ich Ihnen sagen, das ist breit aufgestellt – dann sind Sie in der Nähe eines Förderantrags für Ihre nächste Investition oder Innovation oder Technologieförderung oder Umweltmaßnahme, Energieeffizienz – für tausend verschiedene Antragsmöglichkeiten, die es da gibt.

Sie merken also: Hier ist eine Billion Euro für alle Mitgliedstaaten.

Entscheidend aber ist noch, dass Deutschland noch eigene Mittel hat – die kommen noch mal dazu. Wir haben verschiedene Stiftungen in Deutschland, die kommen dann noch mal zu den genannten Förderinstitutionen dazu. Und diese Stiftungen haben aus quasi Privatgeldern oder aus Stiftungsgeldern, aus Erbmassen, aus Sonstigem, haben sich einen Fördertatbestand gegeben. Zum Beispiel im Thema Umweltschutz oder im Thema Energieeffizienz und da können Sie dann noch mal auch Anträge stellen. Das hat mit der EU nichts zu tun und mit Ihrer Bank schon gar nichts. Also, das ist wieder ein Aspekt, wo Sie einen Zuschuss nutzen – also erst mal beantragen – können.

EU-Finanzhilfen: Viele Chancen möglich für Unternehmen!

Also Sie merken, deswegen gibt es so viele Programme, weil da jeder eigentlich viel machen möchte und auch machen kann. Aber, es muss immer im Rahmen der Europäischen Union sein, unterhalb des Vertrages der Arbeitsweise der EU. Das heißt, die Geschäftsordnung muss immer berücksichtigt werden und deswegen ist da auch so eine starke Kommunikation. Das geht auch noch weltweit weiter, das habe ich hier unten noch mal eingetragen, machen wir in einem Video – nur, dass Sie wissen, das bleibt nicht bei der EU stehen.

Es gibt auch Programm, die die EU mit Afrika hat, mit Brasilien, mit China, mit USA – das geht noch viel weiter. Aber jetzt mal auf Deutschland wieder zurück: Fakt ist Folgendes: Stellen Sie keinen Antrag, können Sie keine Förderung bekommen. Von der Thematik her ist es das so, dass es Förderstellen für Zuschüsse gibt und Förderstellen für Förderkredite. Und ich habe in diesem Video nur davon geredet, dass es Zuschussstellen gibt, die Sie zusätzlich nutzen können, damit Sie Ihr Investitionsvorhaben mit dieser Förderstelle besprechen oder mit uns!

EU-Finanzhilfen: Mittelständische Unternehmen sollten (müssen) Anträge stellen

Sie können bei uns dann auch einen Förderantrag testen lassen, wenn Sie möchten. Dann wissen Sie ganz genau, was Förderungen es da gibt. Und dann sind Sie schon mal einen riesen Schritt weiter. Warum? Zuschüsse sind ja nicht rückzahlbar, das heißt, Sie erhöhen Ihre Wirtschaftlichkeit und damit Ihre Zukunftsfähigkeit und damit Ihre persönliche unternehmerische Freiheit. Das ist ja mein Kernthema, dass Sie da oben besser stehen.

Das soll es an dieser Stelle gewesen sein, wie gesagt: EU-Finanzhilfen, alles erst mal grundsätzlich ohne die Bank.

Ich wünsche bei Ihrem Investitionsvorhaben alles Erfolgreiche! Und wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich einfach

… und gaaaaanz wichtig:

Fördermittelberatung vor der Investition prüfen lassen und Fördermittel beantragen!

Machen Sie einen Fördermittel-Check gleich hier bei mir: http://www.foerdermittelanalyse.info – sodass Sie für sich entscheiden können, gibt es Fördermittel, die Sie beantragen können, lohnt sich das für Sie und wenn es sich nicht lohnt, haben Sie nichts verloren. Aber, wenn es sich für Sie lohnt, haben Sie einen weiteren Ausbau Ihres unternehmerischen Freiheitspotenzials geschaffen.

Sie haben damit vor einer kompletten Fördermittelberatung schon erste Details und sparen sich Zeit!

In diesem Sinne wünsche ich für Ihr Unternehmen und für Ihre Investition und für Ihre Mitarbeiter alles Gute.

Gute Investition und gute Entscheidung – viel Erfolg.

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater und Experte für Fördermittelberatung

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

 

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Verständigung 2 – Fördermittelberatung

Verständigung 2 – Fördermittelberatung für Unternehmen In diesem Beitrag geht es darum, dass Sie das Thema “Verständigung 2” verstehen, warum Sie bei Banken keinen Zuschuss bekommen – also keinen Investitionszuschuss. Bei Ihrer Hausbank, bei Ihren Banken um sich herum oder bei Ihren Geschäftsbanken oder wenn Sie gerade starten bei Ihrer ersten Hausbank quasi, da kriegen […]

EU Fördermittel, Fördermittelberatung, Kai Schimmelfeder

EU Fördermittel durch Fördermittelberatung

EU Fördermittel – durch Fördermittelberatung zu den richtigen Förderprogrammen

In diesem Beitrag geht es um das Thema Fördermittelberatung für EU-Mittel, Europäische Union und da um die Finanzmittel. Wir hatten ja schon mal ein Video gezeigt zum Thema EU-Finanzhilfen und Fördermittelberatung. Da ging es um das Grundsätzliche. Und hier geht es darum, dass Sie erfahren, warum es für Sie sinnvoll sein kann, sich mit dem Thema Förderprogramme zu beschäftigen und erkennen wie sinnvoll eine Fördermittelberatung ist. Und dass Sie auch keinen Respekt haben müssen, vor diesem Thema. Warum? Es ist natürlich ein bisschen schwierig, das zu durchdringen, nicht sofort für jeden einfach zu machen. Aber, für Sie ist auf jeden Fall wichtig zu wissen, dass das Geld sowieso schon vorhanden ist.

Nutzen Sie also eine Fördermittelberatung nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben!

Um das Video zum Beitrag anzusehen, klicken Sie auf den “Play Button” in der Mitte des Bildes (das Feld mit dem weißem Dreieck in der Mitte).

Fördermittelberatung für EU-Fördermittelanträge: Kai Schimmelfeder erläutert die Hintergründe als Fördermittelberater und Experte

Geld, das in der EU für Sie vielleicht zur Verfügung stehen würde, wenn Sie einen Investitionsantrag auf das Thema Zuschüsse stellen wollen. Das heißt also, wenn Sie ein Investitionsvorhaben haben, eine Innovationsförderung oder was auch immer, es gibt da verschiedene Fachbereiche, die sehen Sie bei uns auf der Webseite auch noch oder auch in diesen Videos, das will ich jetzt gar nicht mehr groß erläutern.

Erster Schritt in der Fördermittelberatung: Was gibt es für Förderprogramme grundsätzlich!

Das heißt, egal, in was Sie investieren, als Erstes wäre es sinnvoll, erst mal zu gucken, gibt es dafür Förderungen? Und vielleicht wollen Sie wissen, wo kommt das ganze Geld her und das ist auch kein Wegnehmen, weil Sie sind ja auch ein fairer Partner und sagen: “Na ja, ich will das Geld ja keinem wegnehmen!” Das ist übrigens ein ganz (offener?) Grund, dass viele Unternehmen Fördermittel gar nicht beantragen. Die sagen: “Mensch, Herr Schimmelfeder, uns geht es ja gut und das sind ja auch schon die Steuergelder.” Ich sage: “Ja, das sind Steuergelder.” “Die wollen wir gar nicht beantragen.” “Warum?” “Nachher heißt es noch, uns geht es schlecht!”

Fördermittel sind grundsätzlich für wirtschaftspolitische Ziele vorhanden – Finanzierung aus Steuergeldern und weiteren Finanzquellen

Nein, das ist ganz im Gegenteil, die EU-Finanzhilfen, und damit hier die EU-Mittel, sind für Ideen, die das Thema Europa 2020, also die gesamte Europäische Union, nach vorne bewegen. Also, hier wird der Vorab-Gedanke gefördert, dass es noch besser werden kann. Warum? Mit den EU-Mitteln (die schauen wir uns gleich an) sollen Unternehmen gestützt werden, Gründer, Startups, Frauen, Männer, egal was – Investition in welchem Bereich ist erst mal auch egal, die der gesamten Europa-2020-Strategie (was das heißt, haben wir in einem anderen Video, bei Europa 2020) quasi Unterstützung liefern. Das heißt, es wird damit eine wirtschaftspolitische Entscheidung forciert, dass, wer in die richtige Richtung investiert, nach vorne, in die Zukunft, der wird auch unterstützt.

Es geht nicht darum, dass das Fördermittel heißt – “Oh Gott, Fördermittel bekommen die, denen es schlecht geht”! – nein, ganz im Gegenteil. Grundsätzlich ist es so, dass Fördermittel jene bekommen, die einen Antrag stellen, zur richtigen Zeit und vor der ganzen Maßnahme, immer vor der Maßnahme muss man einen Antrag stellen. Und denen es gut geht. Warum? Denen, den es gut geht, die will man größer machen, stärker machen. Warum? Das sind die Zugpferde! Und das ist wichtig, dass Sie das wissen.

Also, Sie sind nicht der schlechte Unternehmer oder der gute, sondern Sie sind der Unternehmer, der schlau ist und sagt: “Mensch, da gibt es Förderprogramme, das schaue ich mir auf jeden Fall mal an.” Und Sie wollen wissen, wie das Ganze funktioniert, und zwar mit den ganzen Steuergeldern und dass Sie das auch keinem wegnehmen und dass es auch ein fairer Vorgang ist? Also, in dem Video EU-Finanzhilfen habe ich das zum Vertrag der Europäischen Union schon erwähnt, das lassen wir jetzt hier weg. Hier geht es jetzt darum, dass Sie wissen: “Mensch, wie viel Geld haben wir da eigentlich zur Verfügung und inwiefern ist das für Sie ein Vorteil?”

EU Fördermittel sind zu sehen im mehrjährigen Finanzrahmen der EU – Fördermittelberatung hilft durch den Dschungel

Also, schauen Sie es sich mal an: EU-Mittel. Der EU-Haushalt, also die Europäische Union hat ja einen mehrjährigen Finanzrahmen – das hatten wir im anderen Video schon erklärt – und dieser mehrjährige Finanzrahmen geht von 2014 bis 2020 und hat, wie hier unten schon geschrieben, ungefähr eine Billion Euro Volumen an Zuschuss. Noch mal zum Hinsetzen: Ja, genau, die Summe ist eine Billion Euro Zuschuss! Und diese Billion Euro, die ist für förderspezifische Themen. Das ist Geld, was Sie nicht bei der Bank bekommen. Weil, diese Billion Euro sind rückzahlbare Mittel. Nicht rückzahlbar heißt geschenktes Geld vom Staat. Zwar nur im Sinne einer Antragstellung, das heißt, Sie bekommen das nicht einfach so und werden dann mit Geld zugeschenkt, sondern sie machen ja etwas in der richtigen Art und Weise, wie das auch Europa 2020 oder die Europäische Union gut heißt. Und weil Sie so aufgestellt sind, wie das die EU sich im europäischen Förderprogramm vorgegeben hat – das heißt also, Sie sind in der richtigen Richtung am Investieren – deswegen kriegen Sie da auch eine Unterstützung. Warum? Man will das forcieren! So – und jetzt fragt sich jeder: “Wo kommt das Geld her?” “Ja, das sind die Steuergelder.” Sage ich: “Ja, woher die Steuergelder?” Und dann hört es bei den meisten auch schon auf, weil sie sagen: “Ja, das sind Steuergelder.”

Eine Billion Euro für Zuschüsse!

Und damit Sie mal ein bisschen ein Gefühl dafür bekommen, was Sie da vielleicht auch für Möglichkeiten haben, ist das hier mal zusammengefasst. Also: Eine Billion Euro sind die Zuschussmittel, das hat nichts mit Ihrer Hausbank zu tun. Sie bekommen sie auch nicht bei Ihrer Hausbank, das sind verschiedene Institutionen in Deutschland, wo man Förderanträge stellen kann. Wie gesagt, es sind über 5000 Förderprogramme, die nichts mit Ihrer Hausbank zu tun haben. Und Ihre Hausbank hat ungefähr – oder Ihre Bank oder Ihre Banken – 100 oder ein bisschen weniger auch. Einige machen das nicht, einige machen das sehr gut, da müssen Sie mit Ihrer Bank mal reden, wenn Sie einen Förderkredit haben wollen. Hier geht es jetzt erst mal um Zuschüsse, um Überlassung von Geldern, die Sie nicht zurückzahlen müssen – grundsätzlich.

Also, von dem EU-Haushalt, also da haben wir wieder den mehrjährigen Finanzrahmen, also das sind die Mittel, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Wo kommt das Geld her? Das sind drei grundsätzliche Positionen.

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Fördermittel Umwelt Innovationen Fördermittelberatung

Fördermittelberatung Umwelt-Innovationen

Fördermittelberatung bei Investitionsprojekten im Bereich Umwelt!
Zuschüsse, geschenktes Geld vom Staat, nicht rückzahlbare Fördermittel, etc. – das sind die Themen die die meisten interessieren. Auch beim Thema Investitionen von Unternehmen im Bereich Umwelt-Innovationen. Wie sich Unternehmen mit innovativen „Umwelt“ –Entwicklungen neue Wachstumsstrategien fördern lassen können, ist deshalb Kernthema dieses Beitrages.

In diesem Beitrag wird “nur” ein kleiner Teil der möglichen Förderaspekte beleuchtet. Es gibt über 5.100 Förderprogramme und da macht eine umfangreiche Fördermittelberatung im weiteren Verlauf Sinn. Sie erfahren hier Impulse und erhalten einen Einblick zum Thema Fördermittel, Zuschüsse und Subventionen im Bereich Umwelt-Innovationen bzw. deren Investitionen!

Wir alle sind mit der Umwelt permanent in Kontakt. Wir nutzen verschiedene Ressourcen aus der Umwelt, wir geben Schadstoffe in die Umwelt ab, wir nehmen unsere Energien aus der Umwelt. Wir nutzen den Boden, das Wasser und die Luft – und verursachen damit oftmals Schäden an der Umwelt. Dass wir uns am Ende damit selber schaden machen wir uns viel zu selten bewusst. Die daraus entstehenden Probleme greifen über Länder- und Kontinente hinweg und machen an keinen Grenzen halt. Umweltkonferenzen haben sich dieser Themen immer wieder angenommen und auch Verschiedenes an Regularien entwickelt, um die Umweltbeeinträchtigungen zu verringern oder positive Entwicklungen zu fördern. Viele Länder fördern dazu die Entwicklung und Nutzung neuer Umwelt-Technologien und das Thema Umwelt-Förderung aus Sicht der Unternehmen, die in diesen Bereich investieren, ist sehr vielschichtig und wird deshalb nachfolgend beleuchtet.

Schwerpunkt Fördermittelberatung bei Investitionsprojekten im Bereich Umwelt
Im Schwerpunkt geht es hierbei um Fördermittel für Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen, die neue Umwelt-Technologien entwickeln oder/ und nutzen. Was gibt es da für sinnvolle Möglichkeiten? Welche Fördermittel können Unternehmen bekommen, die in diesem Bereich Kapital, Arbeitszeit, Know-how und andere Ressourcen investieren?

Die Kernfrage ist: Was gibt der Staat an Zuschüssen in Form von nicht rückzahlbaren Fördermitteln zu Investitionen im Bereich Umwelt-Innovationen? Also: Was gibt es vom Staat als „geschenktes Geld“?

Fördermittelberatung schafft hier Vorteile: Zuschüsse, Beihilfen, Subventionen, Förderprogramme einfach nutzen!
Geschenktes Geld bzw. Zuschüsse sind Gelder bzw. Kapital, welches eine Person oder ein Unternehmen auf Antrag erhalten kann und NICHT zurückzahlen muss. Manche bezeichnen dies als einen verlorenen Zuschuss, oder eben als geschenktes Geld (vom Staat). Der Vorteil für den Antragsteller (Unternehmen) liegt darin, dass es zu einer geplanten Investition, vom Staat Geld bekommt und dieses nicht wieder mit Tilgung und Zinsen zurückzahlen muss.
Weitere Vorteile dieser Zuschüsse und Fördermittel wirken sich in jedem Projekt verschieden positiv aus. Wer noch nicht überzeugt ist, dass die Nutzung bzw. Anwendung dieser Zuschüsse und Fördermittel viele Vorteile bietet, der wird in der nachfolgenden Aufzählung, weitere unternehmerische Vorteile erkennen:

Dabei sind z.B.:

  • Schutz und Schaffung von Eigenkapital
  • Wachstumsvorsprünge
  • Ratingverbesserung
  • niedrigere Gesamtzinsen
  • Verbesserung der Bonität
  • Lohnkosten senken
  • Know-How dazu gewinnen
  • Gewinne erhöhen
  • Liquidität verbessern
  • Marktanteile schneller erhöhen
  • besser sein als die Konkurrenz
  • u.v.m..

Ob ein Unternehmen aber Fördermittel erhält, hängt von dem geplanten Vorhaben des Unternehmens ab. Der Umfang der einzelnen Fördermittelmenge (Euro) wird dabei direkt von dem Vorhaben des Unternehmens beeinflusst.

Eingrenzung der Fördermittel – Fördermittelberatung frühzeitig nutzen
Starten wir nun und sehen uns die Details an: Als erstes möchte ich den Bereich des Fördermittelthemas „Umwelt“ definieren, den ich hier beleuchte. Dies ist notwendig, um aus den vielen Fördermitteln einige Beispiele darzustellen und gleichzeitig ist anzumerken, dass es noch viele andere Fördermittel gibt.
Vorwiegend geht es nachfolgend um die wirtschaftliche Förderung für kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit der Entwicklung, Nutzung und Produktion von Technologien beschäftigen, die den Schwerpunkt im Bereich Umweltentlastung haben.

Fördermittelberatung bei Innovationen im Bereich Umwelt – Zuschüsse für Unternehmen die innovativ investieren!
Zwingend ist dabei zu beachten, dass im Sinne eines vorsorgenden integrierten Umweltschutzes entwickelt wird, und/oder Produkte und Leistungen mit dieser „Funktion“ genutzt werden. Es werden dabei Konzepte einer nachhaltigen Entwicklung gefördert. Nachhaltig bedeutet in diesem Fall, dass eine sogenannte Umweltvorsorge dauerhaft gewährleistet wird. Der Nutzen des zu fördernden Projektes muss also langanhaltend darstellbar sein bzw. dargestellt werden. Diese Konzepte bzw. innovativen Umwelttechnologien sollen dabei u.a. dazu beitragen, die Energieeffizienz von Verfahren oder Prozessen zu verbessern und damit u.a. den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern.
Ein wirtschaftlicher Effekt kann zum Beispiel sein, dass die betreffende Innovation die Betriebskosten der betreffenden Unternehmen senkt und damit die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen stärkt und ausbaut.
Es sind u.a. Verbesserungen der Effizienz, Entwicklung erneuerbarer Ressourcen zum Austausch und Schutz der bisherigen (erschöpflichen) Ressourcen oder auch Recyclingthemen förderfähig, um nur Wenige zu nennen.
Im Fokus der Förderung – aus Sicht der Förderstellen – stehen vorwiegend die sogenannten „Pionierunternehmen der Umwelt“. Mit Aufbruchsstimmung, Tatkraft und weiteren notwendigen Ressourcen ausgerüstet, entwickeln diese Unternehmen innovative Ideen und schaffen Mehrwerte im Bereich Umwelt.

Förderfähigkeit ist auch in den Umwelt-Innovations-Investitionen der Maßstab
Es ist dabei zu beachten, dass die einzelnen geplanten Projekte eine Förderfähigkeit besitzen. Zu beachtende Positionen sind dabei u.a. folgende Parameter:

  • Das geplante Projekt grenzt sich eindeutig vom Stand der gegenwärtigen Forschung und Technik ab, und stellt eine Weiterentwicklung dar („die Innovation“)
  • Das Projekt ist dabei für eine breite Anwendung nutzbar und kann unter markt. bzw. betriebswirtschaftlich sinnvollen Rahmenparametern umgesetzt werden
  • Das Projekt erschließt neue, additive Potentiale, die die Umwelt entlasten. Dabei ist der Grad der Umweltentlastung für die Förderung mitentscheidend

Ausschlusskriterien bei Investitionsvorhaben im Bereich Umwelt – da hilft auch keine Fördermittelgestaltung
Um die Eingrenzung des Fördermittelthemas „Umwelt“ weiter transparent zu machen, sind folgende Ausschlusskriterien aus den Förderrichtlinien zu beachten.
Ein Zuschuss wird nicht vergeben, für:

  • Vorhaben, die der Erfüllung gesetzlicher Pflicht aufgaben dienen
  • „reine“ institutionelle Förderung (z.B. Universitäten), ohne Projektvorhaben
  • Projekte, die den Stand der Technik bzw. des Wissens nicht merkbar überschreiten
  • Projekte mit geringer Bedeutung/Relevanz zum Thema „Umwelt“
  • reine Investitionsvorhaben
  • Projekte die bereits mit der Entwicklung begonnenen haben
  • Projekte zur Markteinführung bereits entwickelter Produkte
  • Projekte die ausschließlich der Grundlagenforschung dienen
  • Überwachung von Projekten zu Analyse von Umweltbelastungen
  • Studien, die nicht der Umsetzung eines Vorhabens dienen

Wenn Sie sich nicht 100%tig sicher sind, was und wie Ihr geplantes Projekt für Fördermittel nutzen kann, dann starten Sie eine Fördermittelberatung – zum Beispiel gleich hier im ersten Schritt ohne Kosten: http://www.foerdermittelanalyse.info

Der grundsätzliche Rahmen des Fördermittelthemas „Umwelt“ ist damit definiert und ich stelle Ihnen die Grundstruktur der Fördermittel vor.
Es gibt Fördermittel als Zuschuss unter andneren für folgende Förderbereiche:

  • Umwelt- und Gesundheitsfreundliche Verfahren und Produkte
  • Klimaschutz und Energie: Energieeffizienz und erneuerbare Energien
  • Architektur und Bauwesen: Integrale Planung und Flächenschonung, ressourcenschonende Bauweisen und –produkte
  • Umweltforschung und Naturschutz
  • angewandte Umweltforschung: Stipendienprogramm, nachhaltige Chemie – Verfahren und Produkte, biotechnologische Verfahren und Produkte
  • umweltgerechte Landnutzung: landwirtschaftliche Produktionsverfahren und Produkte, nachhaltige Waldnutzung, nachwachsende Rohstoffe
  • Naturschutz: Naturschutz in genutzten Landschaften, Entwicklung degradierter Lebensräume, Naturschutz in besiedelten Räumen, Naturschutz in Naturlandschaften und Schutzgebiete
  • Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz
  • Umweltinformationsvermittlung: Methoden und Instrumente, Erprobung und Einsatz neuer Medienformate, elektronische Medien, Umweltmanagementsysteme für kleine und mittlere Unternehmen
  • Umweltbildung: Interdisziplinärer Austausch und Vermittlung von Wissen zu Umwelt und Natur, Bildung für Nachhaltigkeit, Berufliche Umweltbildung und Umweltberatung
  • Umwelt und Kulturgüter: Erhalt von Kulturgütern unter Umweltaspekten, Erhalt von historischen Kulturlandschaften und national bedeutenden Gartenanlagen, Kooperation von Kulturgüter und Naturschutz

Höhe der Fördermittel – Fördermittelberatung erhöht die Chancen auf die richtigen Fördermittel
Der Zuschuss erfolgt für ein zweckgebundenes Vorhaben und ist nicht rückzahlbar. Diese Förderung (Zuschuss) kann als Anteilsfinanzierung, Festbetragsfinanzierung oder Fehlbedarfsfinanzierung erfolgen. Grundlage für die Berechnung der Höhe des Zuschusses sind die gesamten Projektkosten. Die Kosten müssen nachgewiesen werden, und es erfolgt somit ein Zuschuss auf die entstandenen und bereits gezahlten Kosten. Ein Eigenanteil ist dabei zu leisten.

Fördermittelantrag, Bewilligung, Fördermittelberatung
Der Zuschuss wird u.a. nur gegeben, wenn es vor Beginn des Projektes bzw. vor Maßnahmenbeginn (zum Video Maßnahmenbeginn https://youtu.be/OlTKT_JJwPY) einen Förderantrag und eine Bewilligung seitens der Förderstelle gegeben hat. Um eine Bewilligung zu erhalten, muss der Förderantrag vorher gestellt worden sein. Nachträgliche Förderung ist ausgeschlossen.
Wenn das Unternehmen, welches eine Bewilligung zur Förderung der Maßnahme bzw. des Projektes erhalten hat, den Zuschuss nach Abschluss des Projektes „abrufen“ will, also den Zuschuss ausgezahlt haben möchte, müssen unterschiedliche Punkte beachtet werden. Der „Auszahlungsantrag“ selber, hat mindestens folgende Punkte zu berücksichtigen bzw. muss u.a. folgende Punkte erläutern:
– Gegenstand und Zielsetzung des Projektes bzw. des Vorhabens (abgeschlossen)
– den Stand des Wissens/der Technik der erreicht wurde
– die entstandenen Kosten des Projektes,
– den nach Kostenarten gegliederten Kostenplan,
– die Art der Finanzierung,
– den Finanzierungsplan,
– Art und Umfang der Durchführung,
– Beginn und Dauer des Projektes,
– die Weiterführung des Projektes

Fazit Fördermittel und Fördermittelberatung bei Umwelt-Innovationen
Wenn Unternehmen Investitionen planen, um umwelt- und gesundheitsfreundliche Verfahren und Produkte zu erforschen und zu entwickeln, werden diese unter Berücksichtigung der Förderrichtlinien mit Zuschüssen gefördert. Hier ist die Fördermittelberatung ein entscheidendes Mittel: Insbesondere mittlere und kleine Unternehmen werden dabei berücksichtigt und sollen in die Lage versetzt werden, sich innovativen Lösungen zu widmen. Damit wiederum kann dann das Unternehmen weiter ausgebaut werden bzw. der weitere Wachstumskurs kann beschritten werden. Es soll damit auch ein gesellschaftspolitischer Einfluss und Wandel einhergehen, da die geförderten Projekte in unsere Lebensräume positiv eingreifen. Nutzen Sie eine Fördermittelberatung für Ihr geplantes Vorhaben!
Die grenzüberschreitende positive Einflussnahme und Wirkung ist an den Ländergrenzen nicht aufzuhalten. Deshalb werden analog dazu, die Fördermittel „Umwelt“ auch länderübergreifend an die entsprechenden Unternehmen bzw. Projekte vergeben, sodass inländische Unternehmen für Investitionen im Fördermittelthema „Umwelt“ auch gefördert werden, wenn das Unternehmen, die Maßnahme im Ausland durchführt. Die Fördermittel sind somit nicht auf das Hoheitsgebiet von Deutschland begrenzt. Je umfangreicher ihr geplantes Vorhaben, desto früher sollten Sie eine Fördermittelberatung in Anspruch nehmen!

Fördermittelberatung vor der Investition prüfen lassen und Fördermittel beantragen!

Machen Sie einen Fördermittel-Check gleich hier bei mir: http://www.foerdermittelanalyse.info – sodass Sie für sich entscheiden können, gibt es Fördermittel, die Sie beantragen können, lohnt sich das für Sie und wenn es sich nicht lohnt, haben Sie nichts verloren. Aber, wenn es sich für Sie lohnt, haben Sie einen weiteren Ausbau Ihres unternehmerischen Freiheitspotenzials geschaffen.

Sie haben damit vor einer kompletten Fördermittelberatung schon erste Details und sparen sich Zeit!

In diesem Sinne wünsche ich für Ihr Unternehmen und für Ihre Investition und für Ihre Mitarbeiter alles Gute.

Gute Investition und gute Entscheidung – viel Erfolg.

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater und Experte für Fördermittelberatung

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

Fördermittelberatung

Fördermittel-Check für Fördermittelberatung

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Fördermittel-Check für Ihre Fördermittelberatung

Der Fördermittel-Check  in der Fördermittelberatung ist das wichtigste Instrumentarium für Unternehmer und Gründer, die Investitionsentscheidungen vorbereiten. Es wirkt sich direkt auf Ihre unternehmerische Freiheit aus, wenn Sie Fördermittel nutzen. Das mag jetzt sehr bedeutungsvoll klingen, aber ich möchte Ihnen ein Beispiel erklären, warum ich das so wichtig finde und warum Sie das bitte immer berücksichtigen sollten: Fördermittelberatung schützt vor finanziellen Verlusten und wirtschaftlichen Nachteilen!

Warum Fördermittelberatung?

Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das plant eine Investition von 1.000.000 Euro. Es nutzt einen Fördermittel-Check und der Fördermittel-Check ergibt, dass unter anderem ein Zuschuss möglich ist von 200.000 Euro auf diese 1.000.000 Euro Investitionssumme. Der Fördersatz ist hier 20 Prozent, das ist ein mittlerer Fördersatz, es gäbe auch noch höhere, aber an diesem Standort ist der Zuschuss 20 Prozent, also 200.000 Euro. Das Unternehmen beantragt den Zuschuss und bekommt den Zuschuss – 200.000 Euro werden bewilligt. Die Maßnahme wird durchgezogen, alles okay, die 200.000 Euro fließen dem Unternehmen zu.

Fördermittelberatung: Was hat das jetzt mit unternehmerischer Freiheit zu tun, fragen Sie sich vielleicht? Ich möchte Ihnen ein paar mehr Zahlen von dem Unternehmen zeigen und vielleicht erkennen Sie ein paar Teile von sich wieder.

Fördermittelberatung für kleine, mittlere und große Unternehmen

Dieses Unternehmen hatte einen Umsatz von 4.000.000 Euro. Die Umsatzrendite war 10 Prozent, ungefähr. Das heißt, das jährliche Betriebsergebnis war 400.000 Euro, denn 10 Prozent von den 4.000.000 Euro ergeben 400.000 Euro ordentliches Betriebsergebnis. Das ist das, was unterm Strich übrigbleibt. Der Zuschuss, den wir für das Unternehmen beantragt haben, war 200.000 Euro. In Bezug zu dem Jahresergebnis sind es 50 Prozent. Das heißt, das ordentliche Betriebsergebnis ist 400.000 Euro und der Zuschuss ist 200.000 Euro. Das wiederum bedeutet auch, dass das Unternehmen mit dem Zuschuss einen Wertzugang hatte von einem halben Jahr Leistung aus dem Unternehmen. Soll heißen: Die 4.000.000 Euro bewirken ja 400.000 Euro Betriebsergebnis, das heißt, die 200.000 Euro aus dem Zuschuss wären quasi so viel wert, wie 2.000.000 Euro.

Fördermittelberatung als wirtschaftlicher Vorteil für Ihr Investitionsvorhaben!

Das heißt, das ist ein halbes Jahr Arbeitsleistung der gesamten Mannschaft, der gesamten Geschäftsführung, der gesamten Infrastruktur, der gesamten Netzwerkstruktur, die das Unternehmen benötigt, um einen Ertrag von 200.000 Euro zu erwirtschaften. Das heißt, hätte dieses Unternehmen diesen Zuschuss nicht erkannt, und die 200.000 Euro wären verbrannt, dann hätte das Unternehmen einen Wertverlust von einem gesamten halben Jahr über das gesamte Unternehmen gehabt. Das nenne ich unternehmerische Freiheit. Warum?

Unternehmerische Freiheit durch Fördermittelberatung

Dieses Unternehmen kann mit dem Zuschuss ganz anders disponieren. Dieses Unternehmen kann viel mehr Reichwerte im Markt erreichen. Dieses Unternehmen kann seinen Mitarbeitern eine ganz andere Arbeitsplatzgarantie geben. Ich möchte Ihnen natürlich nicht verschweigen, dass wir noch mehr für die Unternehmen getan haben: zum Beispiel gab es die Möglichkeit, auf einen Innovationszuschuss, auf Förderkredite, auf Haftungsfreistellung., auf gefördertes Beteiligungskapital oder auch auf die Eigenkapitalverstärkung an sich selber. Es gab noch mehrere Möglichkeiten, ich habe Ihnen jetzt nur ein paar mitgebracht. Aber, das heißt doch, wenn dieses Unternehmen diesen Fördermittel-Check nicht gemacht hatte, dann hätte es auf 200.000 Euro verzichtet. Unbewusst – es hat ihm davor keiner gesagt.

Fördermittelberatung als Schutz für Geschäftsführer und Vorstände – Vermögensschaden vermeiden

Wenn Sie also in Zukunft nicht auf Zuschüsse, Förderkredite oder sonstige Äquivalente verzichten wollen und sich vor Ihrer Investitionsentscheidung absichern wollen, ob es Fördermöglichkeiten gäbe für Ihre geplante Investition, dann schreiben Sie mir eine E-Mail oder benutzen das Kontaktformular. Dann bekommen Sie kurzfristig eine Antwort von mir zum Thema Fördermittelberatung. Oder Sie bekommen auch Unterlagen, wenn Sie Fragen dazu haben. Auf jeden Fall kann ich Ihnen nur empfehlen eine Fördermittelberatung durchführen zu lassen.

Fördermittelberatung vor der Investition prüfen lassen und Fördermittel beantragen!

Machen Sie – egal wo – einen Fördermittel-Check. Sodass Sie für sich entscheiden können, gibt es Fördermittel, die Sie beantragen können, lohnt sich das für Sie und wenn es sich nicht lohnt, haben Sie nichts verloren. Aber, wenn es sich für Sie lohnt, haben Sie einen weiteren Ausbau Ihres unternehmerischen Freiheitspotenzials geschaffen.

In diesem Sinne wünsche ich für Ihr Unternehmen und für Ihre Investition und für Ihre Mitarbeiter alles Gute.

Gute Investition und gute Entscheidung – viel Erfolg.

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater und Experte für Fördermittelberatung

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

Förderfähige Kosten bei Investitionsvorhaben – Fördermittelberatung gibt Orientierung

Je mehr förderfähige Kosten Sie im Detail darstellen, desto höher kann die Förderung sein. Nicht alles ist förderfähig und dieser der Artikel und das Video geben ihnen eine Orientierung für Sie vor der Antragstellung.

Um das Video anzusehen, klicken Sie auf den “Play Button” in der Mitte des Bildes (das Feld mit dem weißem Dreieck in der Mitte).

Förderfähige Kosten bei Investitionsvorhaben – Fördermittelberatung gibt Orientierung

In diesem Beitrag geht es darum, dass Sie erfahren, was förderfähige Kosten sind!

Förderfähige Kosten bestimmen grundsätzlich die Auswahl möglicher Fördermittel, Zuschüsse und Subventionen!

Das Thema förderfähige Kosten ist für Sie ganz wichtig, damit Sie wissen, was in Ihrem Projekt, also in Ihrem Vorhaben, möglich wäre zu fördern. Die verschiedenen Projekte sind natürlich inhaltlich immer anders, das ist klar, aber entscheidend ist, dass Sie erst mal eine Orientierung bekommen, was denn grundsätzlich von Ihren Investitionen, die Sie in Zukunft planen, förderfähig wäre. Wichtig noch dabei ist, dass wir von einem Projekt reden oder von einem Vorhaben. Das heißt, es hat ein Ende und es hat einen Anfang. Revolvierende Kosten, also immer wiederkehrende Kosten, die jetzt nicht direkt zum Projekt gehören, sind meistens nicht förderfähig. Das heißt, wir schauen uns jetzt mal die förderfähigen Kosten an, die Sie für einen bestimmten Projektvorlauf, für ein Projektvorhaben wahrscheinlich in die Förderfähigkeit bringen können.

Orientierung in der Fördermittelberatung zu den förderfähigen Kosten!

Wie gesagt, ich zähle hier ein paar auf, damit Sie eine Orientierung bekommen, das macht es Ihnen leichter, Ihre Projektkalkulation, also Ihre Planung der Wirtschaftlichkeit ein bisschen besser zu optimieren. Und Sie haben den Vorteil, dass Sie wahrscheinlich kostengünstiger Ihr Projekt auch umsetzen können. Weil, das ist ja auch Ziel einer möglichen Förderung. Fangen wir mal an:

  • Also, förderfähigen Kosten können zum Beispiel sein natürlich das Investitionsgut selber. Das kann eine Maschine sein oder das kann ein Projekt sein für eine Entwicklung. Das heißt, Sie haben von April bis Dezember ein Projekt und die Kosten darin, das ist das Projekt selber, das wäre dann förderfähig. Und alle Kosten darin auch, da kommen wir später noch mal darauf zurück.
  • Das heißt also, Sie haben einen Gegenstand oder ein immaterielles Projekt und die Kosten, die damit verbunden sind, das sind förderfähige Kosten. Wie weit die denn förderfähig sind, ist noch was anderes. Aber grundsätzlich würde ich das mal auf die Liste schreiben der möglichen förderfähigen Kosten. Es kann sein, dass Sie Bauausgaben haben. Wenn Sie keine haben, dann können Sie auch keine aufschreiben, aber grundsätzlich ist es so, dass Bauausgaben in verschiedenster Form – Herrichtung von Grundstücken, Hochbau, Tiefbau, auch förderfähige Kosten sein können.
  • Dann die Herrichtung und Sicherung, das habe ich schon gesagt, das kann zum Beispiel ein Freiräumen eines Grundstücks sein, wenn Sie irgendwo eine Halle bauen wollen oder eine (Industrie, die brachliegt?), rekultivieren wollen, dann müssen Sie das irgendwie herrichten. Sie müssen Straßen hinpacken, das heißt, Sie müssen da Zuwege schaffen, Sie müssen das absichern, damit sich da keiner verletzten kann. Also, wenn Sie nicht arbeiten. Das heißt, ein Bauzaun muss hergepackt werden, Sie brauchen Sicherungsmaßnahmen gegen Orkan, Windstärke und Sonstiges. Das alles muss man natürlich bedenken, wenn man ein größeres Projekt hat – ein kleineres Projekt hat das wahrscheinlich nicht. Aber, so bei größeren Projekten gehört das auch zu den möglichen förderfähigen Kosten – wie gesagt, immer das, was zu dem Projekt gehört, ist dann auch förderfähig. Wie hoch, wie gesagt, ist noch etwas anderes.
  • Dann haben Sie die Nebenkosten, das heißt, alles, was nicht direkt das Investitionsgut selber darstellt, das kann aber sein, dass das da förderfähig wird. Das heißt also, machen Sie sich Gedanken, was würde alles an Kosten produziert werden, wenn Sie das Projekt umsetzen wollten. Und das wäre auf eine Liste zu schreiben, damit Sie erst mal einen Überblick haben: “Das können alles förderfähige Kosten sein.” Wir gehen noch im Detail darauf ein.
  • Dann: behördliche Genehmigung. Die Kosten für behördliche Genehmigung könnten förderfähige Kosten sein.
  • Dann haben Sie Raummieten. Das heißt, wenn Sie jetzt keine Halle bauen oder keine Maschine kaufen, sondern Sie haben vielleicht ein Innovationsprojekt und dieses in einem Teilbereich Ihres Geländes, Ihres Unternehmens schon oder Sie müssen sich neue Räume dazu mieten, also extra Kosten, das kann auch sein. Das heißt, Sie haben Raummieten für das Projekt. Warum? In diesem Raum arbeiten Menschen, zu den förderfähigen Personalkosten kommen wir gleich noch. Aber dieser Raum muss ja erst mal gemietet werden, damit die Menschen, die etwas von Ihrem Projekt bearbeiten sollen, dort überhaupt einen Arbeitsplatz haben – das wäre die Möglichkeit einer förderfähigen Raummiete.
  • Dann haben Sie natürlich, klassisch, wenn Sie selber Räume stellen auch Strom, Heizung, Telefon – das alles. Versandkosten, Porto, Telekommunikation, das kann alles für die Projektlaufzeit förderfähig sein. Wenn das Projekt dann aufgehört hat, dann ist es natürlich nicht mehr förderfähig, aber in der Projektlaufzeit von Zeitpunkt A-Start bis Zeitpunkt B-Ende, das ist das alles, was in den förderfähigen Bereich grundsätzlich eingerechnet werden könnte.
  • Personalkosten hatte ich schon angesprochen, da auch die gewerblichen Arbeitsleistungen, das heißt, wenn Sie Leiharbeiter dazukaufen quasi oder Mitarbeiter, freie Arbeiter, die aber zwingend zu dem Projekt gehören, dann sind das zwar nicht direkte Personalkosten, sondern das können Subunternehmerkosten sein. Aber da das mit Menschen zu tun hat, würde es in diesen Bereich hineinfallen. Das heißt also, bitte auch nicht auslassen! Warum? Es könnte ja förderfähig sein, das macht Ihr Projekt einfach wirtschaftlich reizvoller für Sie auch für die Zukunft. Denn es soll ja jetzt auch einen gewissen erfolgreichen Ergebniskatalog bringen. Und deswegen gibt es ja auch Förderprogramme, damit gute Projekte noch besser werden.
  • Dann haben Sie das Thema Dienstleister, Unteraufträge, Beratung. Dienstleister, das kann zum Beispiel sein – ich hatte es eingangs gesagt – Herrichten eines Grundstücks. Wenn Sie ein Grundstück kaufen, dann haben Sie wahrscheinlich keinen Bagger oder keine Raupe, das heißt, Sie beauftragen Dritte, etwas für dieses Projekt zu tun. Und solange Sie mit der Maßnahme nicht begonnen haben, das ist immer wichtig, können Sie das an den förderfähigen Kosten darstellen.
  • Wichtig ist noch mal: Sie müssen diese ganzen förderfähigen Kosten vor dem Projektstart aktivieren und auch beantragen. Nicht in der Maßnahme, sondern vor dem Ganzen, also weit vorher, Wochen, Monate vorher. Und dazu wissen Sie ja auch, was Sie an Plankosten haben. Unter anderem, was haben Sie für Dienstleistungen, die Sie dazu kaufen und was können Sie selber regeln, was haben Sie für Unteraufträge? Ein Unterauftrag ist etwas, wenn Sie vielleicht ein wissenschaftliches Know-how dazukaufen oder etwas entwickeln, erforschen lassen, renovieren lassen, was nicht direkt bei Ihnen im Hause gemacht werden kann, aber zum Projekt dazugehören muss, dann wäre das auch eine Frage der Förderfähigkeit.
  • Oder auch Beraterkosten, Projektmanagement-Bereiche. Wenn Sie einen Interimsbereich dazu holen, also, wenn Sie auf Zeit einen Manager dazukaufen, der das Projekt dann leitet, dann ist ja während der Projektlaufzeit diese Person vielleicht nicht fest bei Ihnen angestellt, aber zwingend notwendig für das Projekt. Und in der Projektlaufzeit sind seine Kosten dann wieder förderfähig. Wie gesagt, wie hoch, ist noch eine andere Sache, aber grundsätzlich wäre das erst ein Posten, der zu Ihrem Projekt gehört. Reisekosten: Wenn Sie von A nach B fliegen müssen, dann ist natürlich klar, wenn das zu dem Projekt gehört, dann wäre das auf die Liste zu schreiben. Warum? Das wäre vielleicht förderfähig und dementsprechend wäre das auch dann zu aktivieren.
  • Dann haben Sie das Nächste: Abschreibung im Projektzeitraum. Wenn Sie zum Beispiel in einem Innovationsprojekt, nicht in einem Maschinen- oder einem Investitionsprojekt, also einem Innovationsprojekt ein Gerät brauchen. Und das Projekt läuft vielleicht zwei Jahre bei Ihnen, Sie wollen etwas entwickeln, erforschen, innovieren. Und von Januar X-Jahr bis Dezember Y-Jahr, vielleicht zwei Jahre, das sind 24 Monate, und Sie kaufen das Gerät dann neu, dann können Sie die zwei Jahre die Abschreibung aktivieren. Das heißt, wenn das Gerät eine Abschreibzeit von fünf Jahren hätte, können Sie die zwei Jahre, in denen das Projekt die Maschine, dieses Gerät braucht, bei sich aktivieren. Dann haben Sie das Gerät wahrscheinlich noch länger, dann können Sie es nicht mehr aktivieren, also wenn das Projekt zu Ende ist. Das heißt, die steuerlichen Vorteile können Sie dann nicht mehr nutzen, aber in der Projektlaufzeit können Sie es für das Projekt nutzen. Nach der Projektlaufzeit können Sie das natürlich normalerweise aktivieren, aber in dem Projekt ist das dann förderfähig für die Laufzeit, wo Sie die Maschine, das Gerät, das Laborgerät, was Sie da auch alles haben müssen, in der Laufzeit also können Sie das nutzen als förderfähige Kosten. Steuerliche Vorteile, da befragen Sie Ihren Steuerberater noch mal dazu, wie das dann bei Ihnen speziell noch mal abgesichert wird. Aber, das ist relativ einfach und übersichtlich.
  • Dann haben Sie das Thema Auftragsfortsetzung beziehungsweise Auftragsforschung. Das heißt, wenn Sie weiterentwickeln, wenn Sie sagen, Sie haben vor, ein Problem zu lösen und dazu brauchen Sie hoch wissenschaftliche Kompetenz, die kaufen Sie sich ein. Das heißt, Sie vergeben einen Auftrag zur Forschung, das heißt, eine Auftragsforschung. Und die Kosten, die daraus entstehen und die damit involviert sind, wären in Ihrem Gesamtprojekt dann auf die Förderfähigkeitsliste zu stellen. Also, nicht nur, dass Sie Ihre eigenen Kosten haben, sondern auch fremde Kosten, die aber für das Projekt aktiv sind, die wären auf der förderfähigen Seite. Da haben Sie Leasingraten – hört sich ganz komisch an! Warum? Wieso kann man Leasingraten bezuschussen? Ja, wenn Sie die Maschine nicht kaufen, ich habe das ja hier oben geschrieben, für die Abschreibung. Sie müssen ja vielleicht eine Maschine nicht kaufen oder ein Laborgerät oder was Sie da auch haben an Maschinen und Sonstiges. Und für die Projektlaufzeit kaufen Sie das nicht, sondern Sie leasen das. Dann können Sie die Leasingraten für die Projektlaufzeit – nicht darüber hinaus, sondern nur für die Projektlaufzeit – in die förderfähige Kostenliste aufnehmen lassen.
  • Das wäre noch mal ein wichtiger Tipp, das vergessen viele – warum? Weil das ja irgendwie untergeht, warum sollte man Leasingkosten bezuschussen? Das kann förderfähig sein, ist nicht immer so, aber kommt auf das Projekt an, kommt oft auch auf das Programm auf, in welchem Förderprogramm Sie arbeiten wollen. Aber nur, dass wir es nicht vergessen: Das kann ein großer Bereich der förderfähigen Kosten sein. Dann haben Sie hier Marketing, Vertrieb, Verkauf. Damit sind nicht nur die Personalkosten gemeint, sondern auch das Thema: “Was müssen Sie alles für das Projekt machen, um es quasi auf die Straße zu bringen?” Da gehören noch mehr Kosten dazu, als die reinen Investitionskosten. Das kann sein Werbung, Flyer, Banner, wenn Sie Fernsehwerbung haben – das alles für das Projekt selber sofort damit zusammenhängende Kostenvolumen, ist erst mal dann im Bereich Marketing, Vertrieb, Verkauf auch auf die förderfähige Liste zu schreiben.
  • Und da sind noch weitere Kosten: Wenn Sie Entwicklungskosten haben, das habe ich schon ein-, zweimal angesprochen, das heißt, wenn Sie nicht in eine Maschine oder eine Halle oder einen Umweltbereich investieren oder in eine Auslandsinvestition oder Restrukturierung machen oder Gründung et cetera, Sie haben ein Entwicklungsprojekt. Mal ganz herausgelöst: Das ist natürlich fantastisch. Warum? Entwicklungsprojekte haben grundsätzlich einen Anfang und ein Ende. Warum? Sie starten mit dem Thema Entwicklung und irgendwann ist das ja geplant zu Ende. Und da haben Sie wieder einen Anfang und Ende. Und die Kosten in dieser Zeit, die Entwicklungskosten in der Projektlaufzeit wären dann möglicherweise förderfähig. Wieder auf die Liste schreiben, ob das Programm das dann hergibt, ist etwas anderes, und wie hoch auch, aber das sind förderfähige Kosten, sodass Sie erstmal ein Gefühl haben: “Aha, ich habe einen Anfang, ich habe ein Ende, Kosten dazwischen in der Entwicklung, das wäre vielleicht förderfähig.”
  • Ausstattung, Maschinen, habe ich schon öfter was dazu gesagt. Warum? Zu den Maschinen gehören auch die Herrichtungskosten und auch die Abbruchkosten vielleicht einer alten Maschine. Wenn Sie jetzt nicht in der Entwicklungskostenbereichseinheit sind, also wenn Sie jetzt kein Entwicklungsprojekt innovieren wollen, wenn Sie nichts erfinden wollen, wenn Sie einfach sagen: “Ich habe eine Maschine, ich bin Produzent, ich bin schon zehn Jahre unterwegs im Leben. Wir wollen einfach eine Prozessstrecke bei uns neu installieren. Dafür muss eine alte Maschine weichen.” Aus Platzgründen, Sonstiges, müssen Sie die alte Maschine abbauen. Das heißt, der Abbaukostenbereich gehört ja zum Projekt. Warum? Sie können die neue Maschine ja nur platzieren und dann vielleicht schneller arbeiten, Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze sichern, wenn die alte Maschine weg ist. Also muss die alte Maschine abgebaut werden. Die Kosten dafür sind auch förderfähig, wahrscheinlich, und dann müssen Sie vielleicht noch den Untergrund herrichten. Das wäre auch das Thema Förderfähigkeit. Sie brauchen Elektroleitungen, Sie brauchen Zuleitungen, Sie brauchen vielleicht neue IT-Steuerung für die Maschine, weil Sie die integrieren in Ihre Cloud oder so was. Das ist alles das Thema. Sie merken: Nicht nur die Maschine selber und die Aufstellung, auch das Herrichten, das Abbauen, das Zurichten – das wäre das Thema förderfähige Kosten.
  • Dann haben Sie das Thema Instrumente und Ausrüstung. Wenn sie extra Paneels für die Maschine brauchen, das heißt, Sie brauchen Steuerungselektronik, Sie brauchen eine Erweiterung von Kontrollmechanismen vielleicht in einem Datenraum oder in Ihrer Elektrounterverteilung – (muss man ganz einfach zu Sachen sagen?). Das heißt, Sie haben vielleicht irgendwas investiert, Sie brauchen dafür aber Kontrollmechanismen und haben ein Display und brauchen irgendwelche Kontrollübersichten – Füllstände von Tankanlagen, Luftraumverschmutzung, CO2-Emission, Energieverbrauche, das kann man ja an Paneels anzeigen lassen. Und das wäre zum Beispiel auch in einem Raum vielleicht extra zu installieren – dann gehört das auch sogar mit zu den förderfähigen möglichen Kosten.
  • Dann auch Ausrüstung, das ist das Gleiche. Wenn Sie Werkzeuge brauchen, die speziell für dieses Projekt gebraucht werden. Während der Projektlaufzeit können Sie diese Nutzungsdauer ja bei sich aktiveren, das hatte ich vorhin schon mal bei dem Thema Leasingrate und Abschreibung beschrieben, auch da gehört dazu, alles, was zur Ausrüstung gehört. Es können sogar Fahrzeuge dazugehören zu diesem Projekt, sodass Sie das auch auf die förderfähige Liste schreiben.
  • Dann haben Sie Patentkosten oftmals zu diesem Thema, wenn Sie etwas patentieren lassen wollen, wenn es also nicht um eine klassische Maschineninvestition geht, nicht um eine klassische Gründung geht, aber Sie haben Patentkosten, dann sind die in vielen Projekten extra mit einem Programm förderfähig.

Fördermittelberatung nutzen und förderfähige Kosten identifizieren!

Grundsätzlich, damit Sie noch ein besseres Gefühl bekommen und eine größere Orientierung, habe ich Ihnen noch mal aufgeschrieben, was eigentlich förderfähige Kosten sind:

Wenn man es allgemein betrachtet: Förderfähige Kosten sind die Kosten oder die Investitionen, die dem Projekt, Vorhaben – ein Projekt kann auch ein Vorhaben sein, ein Vorhaben kann ein Projekt sein – unmittelbar beziehungsweise mittelbar zugeordnet werden können. Das heißt, machen Sie da ruhig Ihren Horizont größer und schreiben Sie alles auf, was Sie glauben, was dazu gehört.

Fangen Sie nicht selbst an, das zu streichen oder zu überlegen, ob das wohl förderfähig wäre – schreiben Sie es grundsätzlich auf. Und wenn dann eine Förderfähigkeitsprüfung kommt, wenn Sie also einen Antrag stellen würden, dann kann die Förderstelle ja immer noch Daten streichen – oder Sie sprechen sich vorher mit einem guten Fördermittelberater ab, es gibt viele in Deutschland, die sehr gut beraten können.

Aber wichtig ist, dass Sie es erst mal aufschreiben, um das Gesamtbild der Kosten abzubilden. Und dann kann man die Förderprogramme daneben stellen und dann bestimmt quasi das Förderprogramm, ob diese Kosten förderfähig sind und dann am Ende auch noch, wie hoch. Also, Sie müssen sich selber nicht die Mühe machen zu sehen: “Mensch, kann das förderfähig sein oder nicht”, sondern wenn es zum Projekt gehört, mittelbar oder unmittelbar, dann gehört es auf die Liste der förderfähigen Kosten, die Sie investieren.

Und dann können Sie am Ende das in den Förderantrag übernehmen, sofern Sie das dann selber machen oder sich beraten lassen. Das soll es bis hierhin gewesen sein. Ich hoffe, Sie hatten ein bisschen mehr jetzt Übersicht und eine größere Orientierung, was alles förderfähig ist.

Gehen Sie grundsätzlich davon aus, dass alles, was Investitionsbereitschaft darstellt, Innovationsbereitschaft, ob im Inland oder im Ausland, erst mal einen grundsätzlichen förderfähigen Tatbestand hat. Und deswegen sollten Sie es auch auf die Liste schreiben.

Wenn Sie Anträge stellen, wenn Sie Investitionsanträge stellen, wenn Sie Innovationsanträge stellen, Technologieförderung, egal was:

Nutzen Sie diesen Beitrag und das Video und gehen Sie die förderfähigen Kosten durch.

Kontakt

Sollten Sie Interesse haben, um zu wissen, wie man Fördermittelanträge schreibt, oder wollen vielleicht wissen, ob Ihr Investitionsvorhaben förderfähig ist, dann schreiben Sie mir eine Nachricht z.B. über das Kontaktfeld: http://kaischimmelfeder.de/kontakt/ . Sie bekommen kurzfristig Antwort und können so auf jeden Fall ein Mehrwert für Ihr Vorhaben bzw. Projekt genießen.

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall für Ihren Unternehmenserfolg alles Gute!

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater

Sind Innovationsimpulse die Anfänge für neue Entwicklungen von Produkten und Dienstleistungen?

Unternehmen bzw. Unternehmenslenker, die sich nicht ausreichend Zeit für neue Entwicklungen von Produkten und Dienstleitungen nehmen (können), müssen sich irgendwann die Frage stellen lassen: „Woran hat es gelegen, dass die Konkurrenz uns abgehängt hat?“, „Wie konnte es soweit kommen, dass die Kunden bei anderen Anbietern einkauft?“, „Warum haben uns unsere fähigsten Mitarbeiter entlassen und sind zu unseren Wettbewerbern gegangen?“, etc.

Vielleicht war es das Thema der fehlenden Anpassung des Unternehmens an den Wandel. Vielleicht hat es aber nur daran gelegen, dass das Thema Innovation im Unternehmen keine nennenswerte Wertigkeit hatte oder es auch schlicht daran scheiterte, dann der Anfangsgedanke zu möglichen Innovationen fehlte.

Aus den vielen Möglichkeiten zum Thema Impulse für Innovationen, betrachten wir erstmal das Thema „Produkte und Dienstleistungen“. Andere Themen wären die Innovation bei internen Prozessen, oder das Ideenmanagement oder auch die Systematik der Ideengenerierung.

Wie setzt man also Impulse für Innovationen im Unternehmen im Thema „Produkte und Dienstleistungen“?

Mit den nachfolgenden einfachen Tipps und Maßnahmen ist ein Einstieg für kleine und mittlere Unternehmensgrößen eine Lösung. Innovation sichert Erfolg und Innovationsimpulse sichern den Fortbestand von Unternehmen, deshalb prüfen sie Ihr Unternehmen anhand der hier dargestellten Innovationsimpulse.

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Der Einfluss der digitalen Kundengewinnung auf die Unternehmensbewertung

Autor-Bio: Philipp Degen hilft mittelständischen Unternehmen die digitale Kundengewinnung voran zu treiben. Gleichzeitig ist er Mitbegründer von >>>>>>>>>>>>> www.unternehmer-radio.de <<<<<<<<<<<<< wo Alt-Unternehmer, Nachfolger und Experten zum Thema Unternehmensnachfolge interviewt werden.

Der Einfluss der digitalen Kundengewinnung auf die Unternehmensbewertung

Sowohl die digitale Kundengewinnung als auch die Unternehmensbewertungen sind zwei sehr große Felder über die man mit Sicherheit ganze Bücher füllen könnte. Allerdings möchte ich Ihnen hier aufzeigen, welches Potenzial die digitale Kundengewinnung birgt im Hinblick auf eine aussichtsreiche Unternehmensbewertung. Steht eine solche Bewertung ins Haus (meistens wenn man seine Firma verkaufen möchte), gibt es zahlreiche Methoden sich einem Unternehmenswert anzunähern und Faktoren welche diesen beeinflussen – digitale Kundengewinnung und insbesondere der CPA sind zwei davon. (Cost-Per-Acquisition: Messgröße wieviel man für einen Kunden/Order an Werbung ausgeben kann, um einen positiven Deckungsbeitrag zu haben)

 

Unternehmensbewertungen – Methoden:

Es gibt viele Methoden, eine Unternehmensbewertung zu bestimmen. Je nach Branche und Art des Unternehmens wird auf Ertragswertverfahren, Substanzwertverfahren, Marktwertverfahren, Kombinationswertverfahren, WACC Verfahren, Realoptionsansätze und Totalmodelle gesetzt. (diese Auflistung beansprucht keineswegs eine Vollständigkeit)

Nachfolgend gehe ich lediglich auf das Substanzwert- und Ertragswertverfahren ein, da diese meiner Meinung (wie Sie wissen können Meinungen manchmal sehr auseinander gehen) nach die gebräuchlichsten sind. Da wie oben erwähnt, es zahlreiche Methoden gibt, einen Unternehmenswert zu ermitteln, zählt letztendlich die Wertigkeit der “Substanz” aller Vermögenswerte (Anlagen, Maschinen, Gebäude, Grundstücke, Patente, Lizenzen etc.).

 

Substanzwertverfahren:

Freunde von mir wollten vor einiger Zeit eine Bar eröffnen an einer Straßenecke in Berlin. Als Name und die anzusprechende Zielgruppe definiert waren, kam die erste Frage auf:

“Welche Ausstattung brauchen wir eigentlich?”

Nachdem Stühle, Tische, eine Bar, Gläser, Getränke, Kühlschränke, Zapfanlage, Dekoration und weitere Accessoires für eine gelungene Eröffnung auserkoren waren, ist schnell ein Betrag von €200.000 zusammengekommen, der als Startkapital benötigt wurde.

Der größte Teil konnte mit Eigenkapital finanziert werden, da einer meiner Freunde eine beachtliche Summe geerbt hat. Lediglich ein Kredit über €60.000 wurde benötigt, welcher ihnen auch von der Bank gewährt wurde (es gab genügend Sicherheiten – ein Schelm wer böses dabei denkt).

Damit der Substanzwert der Bar ermittelt werden kann, muss man einfach den Wert der Vermögensgegenstände addieren und die Verbindlichkeiten abziehen. In diesem Falle kommen wir auf einen Substanzwert von €140.000. Dies ist somit gleich dem Eigenkapital welches meine Freunde in ihre Bar investiert hatten.

Für eine Firma ist die Herangehensweise die gleiche, jedoch wesentlich umfangreicher. Was sich allerdings in dieser Rechnung nicht widergespiegelt, sind Vermögenswerte wie z.B. Forschung und Entwicklung, Patente, Vertriebsorganisation, Wert der Marke etc.. Ganz unerheblich sind diese Werte nämlich nicht, bei der Bestimmung des Unternehmenswertes.

 

Ertragswertverfahren:

Bzgl. diesem Berechnungsverfahren würde ich gerne nochmal zurück zu dem Beispiel meiner Freunde kommen.

Die Gedanken, ob die Bar auch Gewinn abwirft, waren selbstverständlich zu Hauf vorhanden. Allerdings war aus eigener Erfahrung und in Gesprächen mit sämtlichen Bekannten und Freunden schnell klar, dass es im Umkreis keine vergleichbare Bar gab.

Auch war ihnen klar, dass sie zu Anfang alles alleine meistern wollten und so keine Personalkosten anfallen würden. Also war es wichtig, die Kosten für Getränke, Strom etc. in Erfahrung zu bringen.

Anschließend wurde darauf geachtet, dass nach Abzug aller Produktionskosten und Zinsen für den Kredit noch ausreichend Geld zum Leben vorhanden war. Ihr Ziel war es, einen Gewinn von €30.000 zu realisieren.

Nach Auflistung aller Kosten war ein Umsatz von €300.000 erforderlich (Ertragswert des Cafés), oder ein Multiplikator von 10 (10 x €30.000). Würden wir einen Multiplikator von 20 nehmen, wären wir bei einem Ertragswert von €600.000.

Hierzu die Formel:

(W) Wert = U (Umsatz) – K (Kosten) = G (Gewinn) x M (Multiplikator)

Die abgebildete Formel berücksichtigt leider nicht in angemessenem Maße die zukünftigen Erträge. Auch kann nicht immer mit 100%iger Genauigkeit vorhergesagt werden, wieviel Erträge in der Zukunft zu erwarten sind. Das aktuelle Jahr sowie das darauffolgende, können Erträge noch bestimmt werden. Aber wie sieht es mit den folgenden Jahren aus?

 

Um sich hier einen “genaueren” Wert anzunähern, sollten die Beträge abgezinst werden.

Aber was bedeutet das genau?

Werden Gewinne geschätzt, die erst in 5 Jahren fällig werden, kann in dieser Zeit sehr viel passieren. Sie werden krank, das Geschäftsumfeld hat sich verändert, es gibt mehr Konkurrenten etc. Dies sind alles Unsicherheiten die auch in der Berechnung abgebildet werden sollten – folglich wird abgezinst oder diskontiert.

 

Stellen Sie sich vor Sie leihen sich von einem Freund €20.000 für 5 Jahre. Wenn Sie das Geld anlegen würden, dann hätten Sie vlt. 4% Verzinsung auf das Kapital. Nach 5 Jahren hätten Sie folgenden Wert plus Zinseszinsen von €24.333,05. Ihr Geld ist also €24.333,05 nach 5 Jahren wert oder abgezinst €20.000.

Der Zinssatz von 4% ist in diesem Beispiel einfach gewählt. Allerdings ist dies bei Unternehmen in unterschiedlichen Branchen schwieriger. In manchen Branchen, sind stetige Gewinne zu erwarten. In anderen schwanken die Erträge stark. Ob ein Unternehmen Marktführer in gewissen Segmenten ist, darf auch nicht vernachlässigt werden.

Wird der Ertragswert zur Unternehmenswertermittlung herangezogen, ist das mit mehr Unsicherheit behaftet, im Gegensatz zum Substanzwert. Aus diesem Grund darf der Ertragswert auch höher angesetzt werden.

Aber was heißt das?

Meine Freunde von der Bar kommen nun auf die Idee, ihr Geschäft zu verkaufen. Die Interessen der beiden haben sich verschoben. Der eine will aufs Land ziehen – weg aus der Stadt und der andere hat ein neues “Geschäftsabenteuer” im Auge.

Die Bar läuft gut und ein Jahresgewinn von €50.000 bleibt in der Kasse. Sie stellen sich eine Verkaufssumme von €280.000 vor. Es gibt einen Interessenten der die Bar kaufen würde. Die Summe von €280.000 hat er bar zur Verfügung (was oft selten ist). Diese war bis jetzt für einen Zinssatz von 5% angelegt.

Welchen Ertragswert hätte die Bar bei gleichen Gewinnen in 10 Jahren?

 

Der Gewinn für das kommende Jahr ist so gut wie sicher. Was ist aber mit den darauffolgenden Jahren. Je weiter die Gewinne in der Zukunft liegen, desto unsicherer sind diese. Der neue Interessent könnte krank werden, oder die Miete wird drastisch erhöht, oder es macht eine zweite Bar um die Ecke auf. Dies sind alles Eventualitäten die in der Gewinnrechnung berücksichtigt werden sollten. Es sollte also diskontiert werden – wie schon erwähnt. Sie nehmen die €280.000 bei einer zuvor erhaltenen Rendite von 5%. Die Formel für die Diskontierung von 10 Jahren lautet:

100/(1+r) + 100/(1+r)2 + 100/(1+r)3 + 100/(1+r)4 …………… 100/(1+r)10 

Der Zinssatz r ist hier: 5%

Der zu erwartetende Gewinn von €500.000 (10 Jahre x Jahresgewinn von €50.000) ist nun nur noch €305.000 wert. Dieser Wert liegt höher als die Kaufsumme von €280.000. Das Geschäft lohnt sich also aus der Sicht eines Investors.

Nun wollen wir den Blick auf den Online-Kanal werfen. Ziel jeglicher Maßnahmen ist es, dass Unternehmensergebnis positiv zu beeinflussen, damit der Wert (U) steigt. Sei es mit Methoden wie Inbound-Marketing, Facebook Ads, Google AdWords, SEO oder Youtube-Werbung. Eine Messgröße ist hier entscheidend. Sie beeinflusst den Wert deiner Unternehmung entscheidend.

 

Cost per Acquisition (CPA) – oder wieviel kann ich für einen Kunden ausgeben?

Dieser Messwert ist in den letzten Jahren für Unternehmen zunehmend wichtiger geworden. Wer den Online-Kanal als zusätzlichen Vertriebskanal verwendet, sollte seine online gesteuerten Kampagnen tracken (digitale Datenerhebung mit Google Analytics oder Google Tag Manager.

Früher war es schlicht nicht möglich für Unternehmen Marketing- und Werbeaktivitäten, den Nutzer in seinem Entscheidungsprozess zu überprüfen. Diese Zeiten sind vorbei.

Heutzutage haben wir die Chance einen Interessenten der zum ersten Mal mit unserem Angebot/Webseite in Berührung gekommen ist, zu tracken. Wir kennen seine Customer-Journey. Seine Reise bis zum hoffentlich loyalen Kunden.

Die Akquisekosten für einen Kunden oder in Englisch „Cost per Aquisition“ (CPA) ist der Wert den ein Unternehmer bereit ist, für einen neuen Kunden auszugeben. Gerade die Zahl ist für Investoren und Unternehmer gleichermaßen interessant.

Mit dieser Messgröße kann die Profitabilität eines Unternehmens ermittelt werden, hinsichtlich des wirtschaftlichen Potentials eines Kunden und welchen Aufwand ich dafür betreiben muss.

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Zerstört Investorenkapital die Nutzung von Fördermitteln?

Wenn Unternehmen in Vorhaben investieren wollen, dann steht im Idealfall die Frage im Raum: Sollen wir unser Vorhaben auf Förderfähigkeit durch einen Fördermittelberater testen lassen oder nehmen wir nur unser eigenes Kapital und keine öffentlichen Fördermittel oder nutzen wir das Kapital von möglichen Investoren?
Im besten Fall ist die Unternehmensleitung „offen“ für alles, weil es eine Auswahl hat. Eine Auswahl von möglichen Finanzierungsbausteinen für das jeweilige Investitionsvorhaben.
Ob nun eine Maschine kaufen, ein neues Vorhaben planen, eine Innovation umsetzen und in den Markt treiben, ein anderes Unternehmen dazu kaufen, eine Energieeffizienzmaßnahme einleiten, Verbindlichkeiten umschulden, die eigene Expansion ins Ausland starten, oder ob andere Investitionsentscheidungen zu treffen sind, die Finanzierungsplanung sollte auf einer Auswahl basieren.

Es gibt z.B. das Fördermittel „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“. Dabei erhält ein Investor eine quasi sofortige 20%tige Rückzahlung seines zur Verfügung gestellten Risikokapitals als Zuschuss! Diese 20% sind nicht rückzahlbar. Ein Investor der 250.000,- Euro zur Verfügung stellt, erhält auf Antrag einen Zuschuss von 50.000,- Euro! Übrigens: dieses Fördermittel können Unternehmen aktivieren, die max. 10 Jahre in Betrieb sind – also nicht nur junge Unternehmen!!!

Es gibt dann auch noch Garantien für Beteiligungen, sodass ein Investor vom Staat seine Beteiligung bis zu 50% absichern kann. Das ist für das Unternehmen und auch den Investor entscheidend! Dann gibt es weiter Fördermittelfonds, die Risikokapital an junge und alte Unternehmen zur Verfügung stellen. Es gibt Beteiligungen auch bis 2.5 Mio. Euro. In besonderen Fällen auch darüber hinaus.

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Unternehmenskauf statt Unternehmensgründung – Aus der Angestelltenposition zum Unternehmer!

Die 15 Schritte der Unternehmensgründung durch den erfolgreichen Unternehmenskauf!

Mit einem Unternehmenskauf verbinden viele Menschen folgendes: Aus der Angestelltenposition heraus ein fremdes oder ein bekanntes Unternehmen vollständig durch einen Unternehmenskauf zu übernehmen und dort dann selber in der Geschäftsführung zu wirken. Das wäre dann eine Unternehmensgründung für Sie, obwohl Sie ein bestehendes Unternehmen kaufen wollen.

Für diesen Unternehmenskauf stehen Ihnen Förderprogrammen zur Verfügung, um den Unternehmenskauf zu bezahlen. Es kann aber auch sein, dass Sie sich aus der Position eines Angestellten durch einen anteiligen Unternehmenskauf als tätiger Minderheitsgesellschafter beteiligen wollen. Damit hätten Sie Teilhabe am Erfolg des Unternehmens durch den anteiligen Unternehmenskauf. Das wäre auch eine Unternehmensgründung, und auch dann stehen Ihnen öffentliche Förderprogramme für den anteiligen Unternehmenskauf zur Verfügung, um den Anteil zu bezahlen.Es kann aber auch sein, dass Sie als (angestellter) Geschäftsführer aus einem Unternehmen heraus den Unternehmenskauf für ein fremdes Unternehmen planen, um den Traum vom Unternehmerleben endlich umzusetzen.

Diese Art von Unternehmenskauf ist ein MBI – ein Management-Buy-in -, und auch dafür gibt es viele Förderprogramme, um den Kaufpreis zu zahlen. Mit dem Unternehmenskauf könnten Sie dann allein die Zukunft des zu kaufenden Unternehmens in die Hand nehmen und Potentiale heben. Sie könnten aber auch planen einen Unternehmenskauf umzusetzen, indem Sie die Anteile oder 100% des Unternehmens kaufen, für das Sie aktuell als Geschäftsführer tätig sind. Das wäre dann ein Unternehmenskauf in der Art eines MBO – ein Management-Buy-out. Fördermittel und Förderprogramme gibt es auch für den Unternehmenskauf als MBO.

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