EU Fördermittel, Fördermittelberatung, Kai Schimmelfeder

EU Fördermittel durch Fördermittelberatung

EU Fördermittel – durch Fördermittelberatung zu den richtigen Förderprogrammen

In diesem Beitrag geht es um das Thema Fördermittelberatung für EU-Mittel, Europäische Union und da um die Finanzmittel. Wir hatten ja schon mal ein Video gezeigt zum Thema EU-Finanzhilfen und Fördermittelberatung. Da ging es um das Grundsätzliche. Und hier geht es darum, dass Sie erfahren, warum es für Sie sinnvoll sein kann, sich mit dem Thema Förderprogramme zu beschäftigen und erkennen wie sinnvoll eine Fördermittelberatung ist. Und dass Sie auch keinen Respekt haben müssen, vor diesem Thema. Warum? Es ist natürlich ein bisschen schwierig, das zu durchdringen, nicht sofort für jeden einfach zu machen. Aber, für Sie ist auf jeden Fall wichtig zu wissen, dass das Geld sowieso schon vorhanden ist.

Nutzen Sie also eine Fördermittelberatung nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben!

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Fördermittelberatung für EU-Fördermittelanträge: Kai Schimmelfeder erläutert die Hintergründe als Fördermittelberater und Experte

Geld, das in der EU für Sie vielleicht zur Verfügung stehen würde, wenn Sie einen Investitionsantrag auf das Thema Zuschüsse stellen wollen. Das heißt also, wenn Sie ein Investitionsvorhaben haben, eine Innovationsförderung oder was auch immer, es gibt da verschiedene Fachbereiche, die sehen Sie bei uns auf der Webseite auch noch oder auch in diesen Videos, das will ich jetzt gar nicht mehr groß erläutern.

Erster Schritt in der Fördermittelberatung: Was gibt es für Förderprogramme grundsätzlich!

Das heißt, egal, in was Sie investieren, als Erstes wäre es sinnvoll, erst mal zu gucken, gibt es dafür Förderungen? Und vielleicht wollen Sie wissen, wo kommt das ganze Geld her und das ist auch kein Wegnehmen, weil Sie sind ja auch ein fairer Partner und sagen: “Na ja, ich will das Geld ja keinem wegnehmen!” Das ist übrigens ein ganz (offener?) Grund, dass viele Unternehmen Fördermittel gar nicht beantragen. Die sagen: “Mensch, Herr Schimmelfeder, uns geht es ja gut und das sind ja auch schon die Steuergelder.” Ich sage: “Ja, das sind Steuergelder.” “Die wollen wir gar nicht beantragen.” “Warum?” “Nachher heißt es noch, uns geht es schlecht!”

Fördermittel sind grundsätzlich für wirtschaftspolitische Ziele vorhanden – Finanzierung aus Steuergeldern und weiteren Finanzquellen

Nein, das ist ganz im Gegenteil, die EU-Finanzhilfen, und damit hier die EU-Mittel, sind für Ideen, die das Thema Europa 2020, also die gesamte Europäische Union, nach vorne bewegen. Also, hier wird der Vorab-Gedanke gefördert, dass es noch besser werden kann. Warum? Mit den EU-Mitteln (die schauen wir uns gleich an) sollen Unternehmen gestützt werden, Gründer, Startups, Frauen, Männer, egal was – Investition in welchem Bereich ist erst mal auch egal, die der gesamten Europa-2020-Strategie (was das heißt, haben wir in einem anderen Video, bei Europa 2020) quasi Unterstützung liefern. Das heißt, es wird damit eine wirtschaftspolitische Entscheidung forciert, dass, wer in die richtige Richtung investiert, nach vorne, in die Zukunft, der wird auch unterstützt.

Es geht nicht darum, dass das Fördermittel heißt – “Oh Gott, Fördermittel bekommen die, denen es schlecht geht”! – nein, ganz im Gegenteil. Grundsätzlich ist es so, dass Fördermittel jene bekommen, die einen Antrag stellen, zur richtigen Zeit und vor der ganzen Maßnahme, immer vor der Maßnahme muss man einen Antrag stellen. Und denen es gut geht. Warum? Denen, den es gut geht, die will man größer machen, stärker machen. Warum? Das sind die Zugpferde! Und das ist wichtig, dass Sie das wissen.

Also, Sie sind nicht der schlechte Unternehmer oder der gute, sondern Sie sind der Unternehmer, der schlau ist und sagt: “Mensch, da gibt es Förderprogramme, das schaue ich mir auf jeden Fall mal an.” Und Sie wollen wissen, wie das Ganze funktioniert, und zwar mit den ganzen Steuergeldern und dass Sie das auch keinem wegnehmen und dass es auch ein fairer Vorgang ist? Also, in dem Video EU-Finanzhilfen habe ich das zum Vertrag der Europäischen Union schon erwähnt, das lassen wir jetzt hier weg. Hier geht es jetzt darum, dass Sie wissen: “Mensch, wie viel Geld haben wir da eigentlich zur Verfügung und inwiefern ist das für Sie ein Vorteil?”

EU Fördermittel sind zu sehen im mehrjährigen Finanzrahmen der EU – Fördermittelberatung hilft durch den Dschungel

Also, schauen Sie es sich mal an: EU-Mittel. Der EU-Haushalt, also die Europäische Union hat ja einen mehrjährigen Finanzrahmen – das hatten wir im anderen Video schon erklärt – und dieser mehrjährige Finanzrahmen geht von 2014 bis 2020 und hat, wie hier unten schon geschrieben, ungefähr eine Billion Euro Volumen an Zuschuss. Noch mal zum Hinsetzen: Ja, genau, die Summe ist eine Billion Euro Zuschuss! Und diese Billion Euro, die ist für förderspezifische Themen. Das ist Geld, was Sie nicht bei der Bank bekommen. Weil, diese Billion Euro sind rückzahlbare Mittel. Nicht rückzahlbar heißt geschenktes Geld vom Staat. Zwar nur im Sinne einer Antragstellung, das heißt, Sie bekommen das nicht einfach so und werden dann mit Geld zugeschenkt, sondern sie machen ja etwas in der richtigen Art und Weise, wie das auch Europa 2020 oder die Europäische Union gut heißt. Und weil Sie so aufgestellt sind, wie das die EU sich im europäischen Förderprogramm vorgegeben hat – das heißt also, Sie sind in der richtigen Richtung am Investieren – deswegen kriegen Sie da auch eine Unterstützung. Warum? Man will das forcieren! So – und jetzt fragt sich jeder: “Wo kommt das Geld her?” “Ja, das sind die Steuergelder.” Sage ich: “Ja, woher die Steuergelder?” Und dann hört es bei den meisten auch schon auf, weil sie sagen: “Ja, das sind Steuergelder.”

Eine Billion Euro für Zuschüsse!

Und damit Sie mal ein bisschen ein Gefühl dafür bekommen, was Sie da vielleicht auch für Möglichkeiten haben, ist das hier mal zusammengefasst. Also: Eine Billion Euro sind die Zuschussmittel, das hat nichts mit Ihrer Hausbank zu tun. Sie bekommen sie auch nicht bei Ihrer Hausbank, das sind verschiedene Institutionen in Deutschland, wo man Förderanträge stellen kann. Wie gesagt, es sind über 5000 Förderprogramme, die nichts mit Ihrer Hausbank zu tun haben. Und Ihre Hausbank hat ungefähr – oder Ihre Bank oder Ihre Banken – 100 oder ein bisschen weniger auch. Einige machen das nicht, einige machen das sehr gut, da müssen Sie mit Ihrer Bank mal reden, wenn Sie einen Förderkredit haben wollen. Hier geht es jetzt erst mal um Zuschüsse, um Überlassung von Geldern, die Sie nicht zurückzahlen müssen – grundsätzlich.

Also, von dem EU-Haushalt, also da haben wir wieder den mehrjährigen Finanzrahmen, also das sind die Mittel, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Wo kommt das Geld her? Das sind drei grundsätzliche Positionen.

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Fördermittelberatung

Fördermittel-Check für Fördermittelberatung

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Fördermittel-Check für Ihre Fördermittelberatung

Der Fördermittel-Check  in der Fördermittelberatung ist das wichtigste Instrumentarium für Unternehmer und Gründer, die Investitionsentscheidungen vorbereiten. Es wirkt sich direkt auf Ihre unternehmerische Freiheit aus, wenn Sie Fördermittel nutzen. Das mag jetzt sehr bedeutungsvoll klingen, aber ich möchte Ihnen ein Beispiel erklären, warum ich das so wichtig finde und warum Sie das bitte immer berücksichtigen sollten: Fördermittelberatung schützt vor finanziellen Verlusten und wirtschaftlichen Nachteilen!

Warum Fördermittelberatung?

Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das plant eine Investition von 1.000.000 Euro. Es nutzt einen Fördermittel-Check und der Fördermittel-Check ergibt, dass unter anderem ein Zuschuss möglich ist von 200.000 Euro auf diese 1.000.000 Euro Investitionssumme. Der Fördersatz ist hier 20 Prozent, das ist ein mittlerer Fördersatz, es gäbe auch noch höhere, aber an diesem Standort ist der Zuschuss 20 Prozent, also 200.000 Euro. Das Unternehmen beantragt den Zuschuss und bekommt den Zuschuss – 200.000 Euro werden bewilligt. Die Maßnahme wird durchgezogen, alles okay, die 200.000 Euro fließen dem Unternehmen zu.

Fördermittelberatung: Was hat das jetzt mit unternehmerischer Freiheit zu tun, fragen Sie sich vielleicht? Ich möchte Ihnen ein paar mehr Zahlen von dem Unternehmen zeigen und vielleicht erkennen Sie ein paar Teile von sich wieder.

Fördermittelberatung für kleine, mittlere und große Unternehmen

Dieses Unternehmen hatte einen Umsatz von 4.000.000 Euro. Die Umsatzrendite war 10 Prozent, ungefähr. Das heißt, das jährliche Betriebsergebnis war 400.000 Euro, denn 10 Prozent von den 4.000.000 Euro ergeben 400.000 Euro ordentliches Betriebsergebnis. Das ist das, was unterm Strich übrigbleibt. Der Zuschuss, den wir für das Unternehmen beantragt haben, war 200.000 Euro. In Bezug zu dem Jahresergebnis sind es 50 Prozent. Das heißt, das ordentliche Betriebsergebnis ist 400.000 Euro und der Zuschuss ist 200.000 Euro. Das wiederum bedeutet auch, dass das Unternehmen mit dem Zuschuss einen Wertzugang hatte von einem halben Jahr Leistung aus dem Unternehmen. Soll heißen: Die 4.000.000 Euro bewirken ja 400.000 Euro Betriebsergebnis, das heißt, die 200.000 Euro aus dem Zuschuss wären quasi so viel wert, wie 2.000.000 Euro.

Fördermittelberatung als wirtschaftlicher Vorteil für Ihr Investitionsvorhaben!

Das heißt, das ist ein halbes Jahr Arbeitsleistung der gesamten Mannschaft, der gesamten Geschäftsführung, der gesamten Infrastruktur, der gesamten Netzwerkstruktur, die das Unternehmen benötigt, um einen Ertrag von 200.000 Euro zu erwirtschaften. Das heißt, hätte dieses Unternehmen diesen Zuschuss nicht erkannt, und die 200.000 Euro wären verbrannt, dann hätte das Unternehmen einen Wertverlust von einem gesamten halben Jahr über das gesamte Unternehmen gehabt. Das nenne ich unternehmerische Freiheit. Warum?

Unternehmerische Freiheit durch Fördermittelberatung

Dieses Unternehmen kann mit dem Zuschuss ganz anders disponieren. Dieses Unternehmen kann viel mehr Reichwerte im Markt erreichen. Dieses Unternehmen kann seinen Mitarbeitern eine ganz andere Arbeitsplatzgarantie geben. Ich möchte Ihnen natürlich nicht verschweigen, dass wir noch mehr für die Unternehmen getan haben: zum Beispiel gab es die Möglichkeit, auf einen Innovationszuschuss, auf Förderkredite, auf Haftungsfreistellung., auf gefördertes Beteiligungskapital oder auch auf die Eigenkapitalverstärkung an sich selber. Es gab noch mehrere Möglichkeiten, ich habe Ihnen jetzt nur ein paar mitgebracht. Aber, das heißt doch, wenn dieses Unternehmen diesen Fördermittel-Check nicht gemacht hatte, dann hätte es auf 200.000 Euro verzichtet. Unbewusst – es hat ihm davor keiner gesagt.

Fördermittelberatung als Schutz für Geschäftsführer und Vorstände – Vermögensschaden vermeiden

Wenn Sie also in Zukunft nicht auf Zuschüsse, Förderkredite oder sonstige Äquivalente verzichten wollen und sich vor Ihrer Investitionsentscheidung absichern wollen, ob es Fördermöglichkeiten gäbe für Ihre geplante Investition, dann schreiben Sie mir eine E-Mail oder benutzen das Kontaktformular. Dann bekommen Sie kurzfristig eine Antwort von mir zum Thema Fördermittelberatung. Oder Sie bekommen auch Unterlagen, wenn Sie Fragen dazu haben. Auf jeden Fall kann ich Ihnen nur empfehlen eine Fördermittelberatung durchführen zu lassen.

Fördermittelberatung vor der Investition prüfen lassen und Fördermittel beantragen!

Machen Sie – egal wo – einen Fördermittel-Check. Sodass Sie für sich entscheiden können, gibt es Fördermittel, die Sie beantragen können, lohnt sich das für Sie und wenn es sich nicht lohnt, haben Sie nichts verloren. Aber, wenn es sich für Sie lohnt, haben Sie einen weiteren Ausbau Ihres unternehmerischen Freiheitspotenzials geschaffen.

In diesem Sinne wünsche ich für Ihr Unternehmen und für Ihre Investition und für Ihre Mitarbeiter alles Gute.

Gute Investition und gute Entscheidung – viel Erfolg.

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater und Experte für Fördermittelberatung

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

Förderfähige Kosten bei Investitionsvorhaben – Fördermittelberatung gibt Orientierung

Je mehr förderfähige Kosten Sie im Detail darstellen, desto höher kann die Förderung sein. Nicht alles ist förderfähig und dieser der Artikel und das Video geben ihnen eine Orientierung für Sie vor der Antragstellung.

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Förderfähige Kosten bei Investitionsvorhaben – Fördermittelberatung gibt Orientierung

In diesem Beitrag geht es darum, dass Sie erfahren, was förderfähige Kosten sind!

Förderfähige Kosten bestimmen grundsätzlich die Auswahl möglicher Fördermittel, Zuschüsse und Subventionen!

Das Thema förderfähige Kosten ist für Sie ganz wichtig, damit Sie wissen, was in Ihrem Projekt, also in Ihrem Vorhaben, möglich wäre zu fördern. Die verschiedenen Projekte sind natürlich inhaltlich immer anders, das ist klar, aber entscheidend ist, dass Sie erst mal eine Orientierung bekommen, was denn grundsätzlich von Ihren Investitionen, die Sie in Zukunft planen, förderfähig wäre. Wichtig noch dabei ist, dass wir von einem Projekt reden oder von einem Vorhaben. Das heißt, es hat ein Ende und es hat einen Anfang. Revolvierende Kosten, also immer wiederkehrende Kosten, die jetzt nicht direkt zum Projekt gehören, sind meistens nicht förderfähig. Das heißt, wir schauen uns jetzt mal die förderfähigen Kosten an, die Sie für einen bestimmten Projektvorlauf, für ein Projektvorhaben wahrscheinlich in die Förderfähigkeit bringen können.

Orientierung in der Fördermittelberatung zu den förderfähigen Kosten!

Wie gesagt, ich zähle hier ein paar auf, damit Sie eine Orientierung bekommen, das macht es Ihnen leichter, Ihre Projektkalkulation, also Ihre Planung der Wirtschaftlichkeit ein bisschen besser zu optimieren. Und Sie haben den Vorteil, dass Sie wahrscheinlich kostengünstiger Ihr Projekt auch umsetzen können. Weil, das ist ja auch Ziel einer möglichen Förderung. Fangen wir mal an:

  • Also, förderfähigen Kosten können zum Beispiel sein natürlich das Investitionsgut selber. Das kann eine Maschine sein oder das kann ein Projekt sein für eine Entwicklung. Das heißt, Sie haben von April bis Dezember ein Projekt und die Kosten darin, das ist das Projekt selber, das wäre dann förderfähig. Und alle Kosten darin auch, da kommen wir später noch mal darauf zurück.
  • Das heißt also, Sie haben einen Gegenstand oder ein immaterielles Projekt und die Kosten, die damit verbunden sind, das sind förderfähige Kosten. Wie weit die denn förderfähig sind, ist noch was anderes. Aber grundsätzlich würde ich das mal auf die Liste schreiben der möglichen förderfähigen Kosten. Es kann sein, dass Sie Bauausgaben haben. Wenn Sie keine haben, dann können Sie auch keine aufschreiben, aber grundsätzlich ist es so, dass Bauausgaben in verschiedenster Form – Herrichtung von Grundstücken, Hochbau, Tiefbau, auch förderfähige Kosten sein können.
  • Dann die Herrichtung und Sicherung, das habe ich schon gesagt, das kann zum Beispiel ein Freiräumen eines Grundstücks sein, wenn Sie irgendwo eine Halle bauen wollen oder eine (Industrie, die brachliegt?), rekultivieren wollen, dann müssen Sie das irgendwie herrichten. Sie müssen Straßen hinpacken, das heißt, Sie müssen da Zuwege schaffen, Sie müssen das absichern, damit sich da keiner verletzten kann. Also, wenn Sie nicht arbeiten. Das heißt, ein Bauzaun muss hergepackt werden, Sie brauchen Sicherungsmaßnahmen gegen Orkan, Windstärke und Sonstiges. Das alles muss man natürlich bedenken, wenn man ein größeres Projekt hat – ein kleineres Projekt hat das wahrscheinlich nicht. Aber, so bei größeren Projekten gehört das auch zu den möglichen förderfähigen Kosten – wie gesagt, immer das, was zu dem Projekt gehört, ist dann auch förderfähig. Wie hoch, wie gesagt, ist noch etwas anderes.
  • Dann haben Sie die Nebenkosten, das heißt, alles, was nicht direkt das Investitionsgut selber darstellt, das kann aber sein, dass das da förderfähig wird. Das heißt also, machen Sie sich Gedanken, was würde alles an Kosten produziert werden, wenn Sie das Projekt umsetzen wollten. Und das wäre auf eine Liste zu schreiben, damit Sie erst mal einen Überblick haben: “Das können alles förderfähige Kosten sein.” Wir gehen noch im Detail darauf ein.
  • Dann: behördliche Genehmigung. Die Kosten für behördliche Genehmigung könnten förderfähige Kosten sein.
  • Dann haben Sie Raummieten. Das heißt, wenn Sie jetzt keine Halle bauen oder keine Maschine kaufen, sondern Sie haben vielleicht ein Innovationsprojekt und dieses in einem Teilbereich Ihres Geländes, Ihres Unternehmens schon oder Sie müssen sich neue Räume dazu mieten, also extra Kosten, das kann auch sein. Das heißt, Sie haben Raummieten für das Projekt. Warum? In diesem Raum arbeiten Menschen, zu den förderfähigen Personalkosten kommen wir gleich noch. Aber dieser Raum muss ja erst mal gemietet werden, damit die Menschen, die etwas von Ihrem Projekt bearbeiten sollen, dort überhaupt einen Arbeitsplatz haben – das wäre die Möglichkeit einer förderfähigen Raummiete.
  • Dann haben Sie natürlich, klassisch, wenn Sie selber Räume stellen auch Strom, Heizung, Telefon – das alles. Versandkosten, Porto, Telekommunikation, das kann alles für die Projektlaufzeit förderfähig sein. Wenn das Projekt dann aufgehört hat, dann ist es natürlich nicht mehr förderfähig, aber in der Projektlaufzeit von Zeitpunkt A-Start bis Zeitpunkt B-Ende, das ist das alles, was in den förderfähigen Bereich grundsätzlich eingerechnet werden könnte.
  • Personalkosten hatte ich schon angesprochen, da auch die gewerblichen Arbeitsleistungen, das heißt, wenn Sie Leiharbeiter dazukaufen quasi oder Mitarbeiter, freie Arbeiter, die aber zwingend zu dem Projekt gehören, dann sind das zwar nicht direkte Personalkosten, sondern das können Subunternehmerkosten sein. Aber da das mit Menschen zu tun hat, würde es in diesen Bereich hineinfallen. Das heißt also, bitte auch nicht auslassen! Warum? Es könnte ja förderfähig sein, das macht Ihr Projekt einfach wirtschaftlich reizvoller für Sie auch für die Zukunft. Denn es soll ja jetzt auch einen gewissen erfolgreichen Ergebniskatalog bringen. Und deswegen gibt es ja auch Förderprogramme, damit gute Projekte noch besser werden.
  • Dann haben Sie das Thema Dienstleister, Unteraufträge, Beratung. Dienstleister, das kann zum Beispiel sein – ich hatte es eingangs gesagt – Herrichten eines Grundstücks. Wenn Sie ein Grundstück kaufen, dann haben Sie wahrscheinlich keinen Bagger oder keine Raupe, das heißt, Sie beauftragen Dritte, etwas für dieses Projekt zu tun. Und solange Sie mit der Maßnahme nicht begonnen haben, das ist immer wichtig, können Sie das an den förderfähigen Kosten darstellen.
  • Wichtig ist noch mal: Sie müssen diese ganzen förderfähigen Kosten vor dem Projektstart aktivieren und auch beantragen. Nicht in der Maßnahme, sondern vor dem Ganzen, also weit vorher, Wochen, Monate vorher. Und dazu wissen Sie ja auch, was Sie an Plankosten haben. Unter anderem, was haben Sie für Dienstleistungen, die Sie dazu kaufen und was können Sie selber regeln, was haben Sie für Unteraufträge? Ein Unterauftrag ist etwas, wenn Sie vielleicht ein wissenschaftliches Know-how dazukaufen oder etwas entwickeln, erforschen lassen, renovieren lassen, was nicht direkt bei Ihnen im Hause gemacht werden kann, aber zum Projekt dazugehören muss, dann wäre das auch eine Frage der Förderfähigkeit.
  • Oder auch Beraterkosten, Projektmanagement-Bereiche. Wenn Sie einen Interimsbereich dazu holen, also, wenn Sie auf Zeit einen Manager dazukaufen, der das Projekt dann leitet, dann ist ja während der Projektlaufzeit diese Person vielleicht nicht fest bei Ihnen angestellt, aber zwingend notwendig für das Projekt. Und in der Projektlaufzeit sind seine Kosten dann wieder förderfähig. Wie gesagt, wie hoch, ist noch eine andere Sache, aber grundsätzlich wäre das erst ein Posten, der zu Ihrem Projekt gehört. Reisekosten: Wenn Sie von A nach B fliegen müssen, dann ist natürlich klar, wenn das zu dem Projekt gehört, dann wäre das auf die Liste zu schreiben. Warum? Das wäre vielleicht förderfähig und dementsprechend wäre das auch dann zu aktivieren.
  • Dann haben Sie das Nächste: Abschreibung im Projektzeitraum. Wenn Sie zum Beispiel in einem Innovationsprojekt, nicht in einem Maschinen- oder einem Investitionsprojekt, also einem Innovationsprojekt ein Gerät brauchen. Und das Projekt läuft vielleicht zwei Jahre bei Ihnen, Sie wollen etwas entwickeln, erforschen, innovieren. Und von Januar X-Jahr bis Dezember Y-Jahr, vielleicht zwei Jahre, das sind 24 Monate, und Sie kaufen das Gerät dann neu, dann können Sie die zwei Jahre die Abschreibung aktivieren. Das heißt, wenn das Gerät eine Abschreibzeit von fünf Jahren hätte, können Sie die zwei Jahre, in denen das Projekt die Maschine, dieses Gerät braucht, bei sich aktivieren. Dann haben Sie das Gerät wahrscheinlich noch länger, dann können Sie es nicht mehr aktivieren, also wenn das Projekt zu Ende ist. Das heißt, die steuerlichen Vorteile können Sie dann nicht mehr nutzen, aber in der Projektlaufzeit können Sie es für das Projekt nutzen. Nach der Projektlaufzeit können Sie das natürlich normalerweise aktivieren, aber in dem Projekt ist das dann förderfähig für die Laufzeit, wo Sie die Maschine, das Gerät, das Laborgerät, was Sie da auch alles haben müssen, in der Laufzeit also können Sie das nutzen als förderfähige Kosten. Steuerliche Vorteile, da befragen Sie Ihren Steuerberater noch mal dazu, wie das dann bei Ihnen speziell noch mal abgesichert wird. Aber, das ist relativ einfach und übersichtlich.
  • Dann haben Sie das Thema Auftragsfortsetzung beziehungsweise Auftragsforschung. Das heißt, wenn Sie weiterentwickeln, wenn Sie sagen, Sie haben vor, ein Problem zu lösen und dazu brauchen Sie hoch wissenschaftliche Kompetenz, die kaufen Sie sich ein. Das heißt, Sie vergeben einen Auftrag zur Forschung, das heißt, eine Auftragsforschung. Und die Kosten, die daraus entstehen und die damit involviert sind, wären in Ihrem Gesamtprojekt dann auf die Förderfähigkeitsliste zu stellen. Also, nicht nur, dass Sie Ihre eigenen Kosten haben, sondern auch fremde Kosten, die aber für das Projekt aktiv sind, die wären auf der förderfähigen Seite. Da haben Sie Leasingraten – hört sich ganz komisch an! Warum? Wieso kann man Leasingraten bezuschussen? Ja, wenn Sie die Maschine nicht kaufen, ich habe das ja hier oben geschrieben, für die Abschreibung. Sie müssen ja vielleicht eine Maschine nicht kaufen oder ein Laborgerät oder was Sie da auch haben an Maschinen und Sonstiges. Und für die Projektlaufzeit kaufen Sie das nicht, sondern Sie leasen das. Dann können Sie die Leasingraten für die Projektlaufzeit – nicht darüber hinaus, sondern nur für die Projektlaufzeit – in die förderfähige Kostenliste aufnehmen lassen.
  • Das wäre noch mal ein wichtiger Tipp, das vergessen viele – warum? Weil das ja irgendwie untergeht, warum sollte man Leasingkosten bezuschussen? Das kann förderfähig sein, ist nicht immer so, aber kommt auf das Projekt an, kommt oft auch auf das Programm auf, in welchem Förderprogramm Sie arbeiten wollen. Aber nur, dass wir es nicht vergessen: Das kann ein großer Bereich der förderfähigen Kosten sein. Dann haben Sie hier Marketing, Vertrieb, Verkauf. Damit sind nicht nur die Personalkosten gemeint, sondern auch das Thema: “Was müssen Sie alles für das Projekt machen, um es quasi auf die Straße zu bringen?” Da gehören noch mehr Kosten dazu, als die reinen Investitionskosten. Das kann sein Werbung, Flyer, Banner, wenn Sie Fernsehwerbung haben – das alles für das Projekt selber sofort damit zusammenhängende Kostenvolumen, ist erst mal dann im Bereich Marketing, Vertrieb, Verkauf auch auf die förderfähige Liste zu schreiben.
  • Und da sind noch weitere Kosten: Wenn Sie Entwicklungskosten haben, das habe ich schon ein-, zweimal angesprochen, das heißt, wenn Sie nicht in eine Maschine oder eine Halle oder einen Umweltbereich investieren oder in eine Auslandsinvestition oder Restrukturierung machen oder Gründung et cetera, Sie haben ein Entwicklungsprojekt. Mal ganz herausgelöst: Das ist natürlich fantastisch. Warum? Entwicklungsprojekte haben grundsätzlich einen Anfang und ein Ende. Warum? Sie starten mit dem Thema Entwicklung und irgendwann ist das ja geplant zu Ende. Und da haben Sie wieder einen Anfang und Ende. Und die Kosten in dieser Zeit, die Entwicklungskosten in der Projektlaufzeit wären dann möglicherweise förderfähig. Wieder auf die Liste schreiben, ob das Programm das dann hergibt, ist etwas anderes, und wie hoch auch, aber das sind förderfähige Kosten, sodass Sie erstmal ein Gefühl haben: “Aha, ich habe einen Anfang, ich habe ein Ende, Kosten dazwischen in der Entwicklung, das wäre vielleicht förderfähig.”
  • Ausstattung, Maschinen, habe ich schon öfter was dazu gesagt. Warum? Zu den Maschinen gehören auch die Herrichtungskosten und auch die Abbruchkosten vielleicht einer alten Maschine. Wenn Sie jetzt nicht in der Entwicklungskostenbereichseinheit sind, also wenn Sie jetzt kein Entwicklungsprojekt innovieren wollen, wenn Sie nichts erfinden wollen, wenn Sie einfach sagen: “Ich habe eine Maschine, ich bin Produzent, ich bin schon zehn Jahre unterwegs im Leben. Wir wollen einfach eine Prozessstrecke bei uns neu installieren. Dafür muss eine alte Maschine weichen.” Aus Platzgründen, Sonstiges, müssen Sie die alte Maschine abbauen. Das heißt, der Abbaukostenbereich gehört ja zum Projekt. Warum? Sie können die neue Maschine ja nur platzieren und dann vielleicht schneller arbeiten, Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze sichern, wenn die alte Maschine weg ist. Also muss die alte Maschine abgebaut werden. Die Kosten dafür sind auch förderfähig, wahrscheinlich, und dann müssen Sie vielleicht noch den Untergrund herrichten. Das wäre auch das Thema Förderfähigkeit. Sie brauchen Elektroleitungen, Sie brauchen Zuleitungen, Sie brauchen vielleicht neue IT-Steuerung für die Maschine, weil Sie die integrieren in Ihre Cloud oder so was. Das ist alles das Thema. Sie merken: Nicht nur die Maschine selber und die Aufstellung, auch das Herrichten, das Abbauen, das Zurichten – das wäre das Thema förderfähige Kosten.
  • Dann haben Sie das Thema Instrumente und Ausrüstung. Wenn sie extra Paneels für die Maschine brauchen, das heißt, Sie brauchen Steuerungselektronik, Sie brauchen eine Erweiterung von Kontrollmechanismen vielleicht in einem Datenraum oder in Ihrer Elektrounterverteilung – (muss man ganz einfach zu Sachen sagen?). Das heißt, Sie haben vielleicht irgendwas investiert, Sie brauchen dafür aber Kontrollmechanismen und haben ein Display und brauchen irgendwelche Kontrollübersichten – Füllstände von Tankanlagen, Luftraumverschmutzung, CO2-Emission, Energieverbrauche, das kann man ja an Paneels anzeigen lassen. Und das wäre zum Beispiel auch in einem Raum vielleicht extra zu installieren – dann gehört das auch sogar mit zu den förderfähigen möglichen Kosten.
  • Dann auch Ausrüstung, das ist das Gleiche. Wenn Sie Werkzeuge brauchen, die speziell für dieses Projekt gebraucht werden. Während der Projektlaufzeit können Sie diese Nutzungsdauer ja bei sich aktiveren, das hatte ich vorhin schon mal bei dem Thema Leasingrate und Abschreibung beschrieben, auch da gehört dazu, alles, was zur Ausrüstung gehört. Es können sogar Fahrzeuge dazugehören zu diesem Projekt, sodass Sie das auch auf die förderfähige Liste schreiben.
  • Dann haben Sie Patentkosten oftmals zu diesem Thema, wenn Sie etwas patentieren lassen wollen, wenn es also nicht um eine klassische Maschineninvestition geht, nicht um eine klassische Gründung geht, aber Sie haben Patentkosten, dann sind die in vielen Projekten extra mit einem Programm förderfähig.

Fördermittelberatung nutzen und förderfähige Kosten identifizieren!

Grundsätzlich, damit Sie noch ein besseres Gefühl bekommen und eine größere Orientierung, habe ich Ihnen noch mal aufgeschrieben, was eigentlich förderfähige Kosten sind:

Wenn man es allgemein betrachtet: Förderfähige Kosten sind die Kosten oder die Investitionen, die dem Projekt, Vorhaben – ein Projekt kann auch ein Vorhaben sein, ein Vorhaben kann ein Projekt sein – unmittelbar beziehungsweise mittelbar zugeordnet werden können. Das heißt, machen Sie da ruhig Ihren Horizont größer und schreiben Sie alles auf, was Sie glauben, was dazu gehört.

Fangen Sie nicht selbst an, das zu streichen oder zu überlegen, ob das wohl förderfähig wäre – schreiben Sie es grundsätzlich auf. Und wenn dann eine Förderfähigkeitsprüfung kommt, wenn Sie also einen Antrag stellen würden, dann kann die Förderstelle ja immer noch Daten streichen – oder Sie sprechen sich vorher mit einem guten Fördermittelberater ab, es gibt viele in Deutschland, die sehr gut beraten können.

Aber wichtig ist, dass Sie es erst mal aufschreiben, um das Gesamtbild der Kosten abzubilden. Und dann kann man die Förderprogramme daneben stellen und dann bestimmt quasi das Förderprogramm, ob diese Kosten förderfähig sind und dann am Ende auch noch, wie hoch. Also, Sie müssen sich selber nicht die Mühe machen zu sehen: “Mensch, kann das förderfähig sein oder nicht”, sondern wenn es zum Projekt gehört, mittelbar oder unmittelbar, dann gehört es auf die Liste der förderfähigen Kosten, die Sie investieren.

Und dann können Sie am Ende das in den Förderantrag übernehmen, sofern Sie das dann selber machen oder sich beraten lassen. Das soll es bis hierhin gewesen sein. Ich hoffe, Sie hatten ein bisschen mehr jetzt Übersicht und eine größere Orientierung, was alles förderfähig ist.

Gehen Sie grundsätzlich davon aus, dass alles, was Investitionsbereitschaft darstellt, Innovationsbereitschaft, ob im Inland oder im Ausland, erst mal einen grundsätzlichen förderfähigen Tatbestand hat. Und deswegen sollten Sie es auch auf die Liste schreiben.

Wenn Sie Anträge stellen, wenn Sie Investitionsanträge stellen, wenn Sie Innovationsanträge stellen, Technologieförderung, egal was:

Nutzen Sie diesen Beitrag und das Video und gehen Sie die förderfähigen Kosten durch.

Kontakt

Sollten Sie Interesse haben, um zu wissen, wie man Fördermittelanträge schreibt, oder wollen vielleicht wissen, ob Ihr Investitionsvorhaben förderfähig ist, dann schreiben Sie mir eine Nachricht z.B. über das Kontaktfeld: http://kaischimmelfeder.de/kontakt/ . Sie bekommen kurzfristig Antwort und können so auf jeden Fall ein Mehrwert für Ihr Vorhaben bzw. Projekt genießen.

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall für Ihren Unternehmenserfolg alles Gute!

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater

Maßnahmenbeginn

Wenn Sie Investitionen planen und keine Fördermittel verlieren wollen, dann ist der Begriff Maßnahmenbeginn der wichtigste Faktor für Sie und Ihre Vorhaben. Weiterlesen