Fördermittelberatung

Fördermittel-Check für Fördermittelberatung

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Fördermittel-Check für Ihre Fördermittelberatung

Der Fördermittel-Check  in der Fördermittelberatung ist das wichtigste Instrumentarium für Unternehmer und Gründer, die Investitionsentscheidungen vorbereiten. Es wirkt sich direkt auf Ihre unternehmerische Freiheit aus, wenn Sie Fördermittel nutzen. Das mag jetzt sehr bedeutungsvoll klingen, aber ich möchte Ihnen ein Beispiel erklären, warum ich das so wichtig finde und warum Sie das bitte immer berücksichtigen sollten: Fördermittelberatung schützt vor finanziellen Verlusten und wirtschaftlichen Nachteilen!

Warum Fördermittelberatung?

Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das plant eine Investition von 1.000.000 Euro. Es nutzt einen Fördermittel-Check und der Fördermittel-Check ergibt, dass unter anderem ein Zuschuss möglich ist von 200.000 Euro auf diese 1.000.000 Euro Investitionssumme. Der Fördersatz ist hier 20 Prozent, das ist ein mittlerer Fördersatz, es gäbe auch noch höhere, aber an diesem Standort ist der Zuschuss 20 Prozent, also 200.000 Euro. Das Unternehmen beantragt den Zuschuss und bekommt den Zuschuss – 200.000 Euro werden bewilligt. Die Maßnahme wird durchgezogen, alles okay, die 200.000 Euro fließen dem Unternehmen zu.

Fördermittelberatung: Was hat das jetzt mit unternehmerischer Freiheit zu tun, fragen Sie sich vielleicht? Ich möchte Ihnen ein paar mehr Zahlen von dem Unternehmen zeigen und vielleicht erkennen Sie ein paar Teile von sich wieder.

Fördermittelberatung für kleine, mittlere und große Unternehmen

Dieses Unternehmen hatte einen Umsatz von 4.000.000 Euro. Die Umsatzrendite war 10 Prozent, ungefähr. Das heißt, das jährliche Betriebsergebnis war 400.000 Euro, denn 10 Prozent von den 4.000.000 Euro ergeben 400.000 Euro ordentliches Betriebsergebnis. Das ist das, was unterm Strich übrigbleibt. Der Zuschuss, den wir für das Unternehmen beantragt haben, war 200.000 Euro. In Bezug zu dem Jahresergebnis sind es 50 Prozent. Das heißt, das ordentliche Betriebsergebnis ist 400.000 Euro und der Zuschuss ist 200.000 Euro. Das wiederum bedeutet auch, dass das Unternehmen mit dem Zuschuss einen Wertzugang hatte von einem halben Jahr Leistung aus dem Unternehmen. Soll heißen: Die 4.000.000 Euro bewirken ja 400.000 Euro Betriebsergebnis, das heißt, die 200.000 Euro aus dem Zuschuss wären quasi so viel wert, wie 2.000.000 Euro.

Fördermittelberatung als wirtschaftlicher Vorteil für Ihr Investitionsvorhaben!

Das heißt, das ist ein halbes Jahr Arbeitsleistung der gesamten Mannschaft, der gesamten Geschäftsführung, der gesamten Infrastruktur, der gesamten Netzwerkstruktur, die das Unternehmen benötigt, um einen Ertrag von 200.000 Euro zu erwirtschaften. Das heißt, hätte dieses Unternehmen diesen Zuschuss nicht erkannt, und die 200.000 Euro wären verbrannt, dann hätte das Unternehmen einen Wertverlust von einem gesamten halben Jahr über das gesamte Unternehmen gehabt. Das nenne ich unternehmerische Freiheit. Warum?

Unternehmerische Freiheit durch Fördermittelberatung

Dieses Unternehmen kann mit dem Zuschuss ganz anders disponieren. Dieses Unternehmen kann viel mehr Reichwerte im Markt erreichen. Dieses Unternehmen kann seinen Mitarbeitern eine ganz andere Arbeitsplatzgarantie geben. Ich möchte Ihnen natürlich nicht verschweigen, dass wir noch mehr für die Unternehmen getan haben: zum Beispiel gab es die Möglichkeit, auf einen Innovationszuschuss, auf Förderkredite, auf Haftungsfreistellung., auf gefördertes Beteiligungskapital oder auch auf die Eigenkapitalverstärkung an sich selber. Es gab noch mehrere Möglichkeiten, ich habe Ihnen jetzt nur ein paar mitgebracht. Aber, das heißt doch, wenn dieses Unternehmen diesen Fördermittel-Check nicht gemacht hatte, dann hätte es auf 200.000 Euro verzichtet. Unbewusst – es hat ihm davor keiner gesagt.

Fördermittelberatung als Schutz für Geschäftsführer und Vorstände – Vermögensschaden vermeiden

Wenn Sie also in Zukunft nicht auf Zuschüsse, Förderkredite oder sonstige Äquivalente verzichten wollen und sich vor Ihrer Investitionsentscheidung absichern wollen, ob es Fördermöglichkeiten gäbe für Ihre geplante Investition, dann schreiben Sie mir eine E-Mail oder benutzen das Kontaktformular. Dann bekommen Sie kurzfristig eine Antwort von mir zum Thema Fördermittelberatung. Oder Sie bekommen auch Unterlagen, wenn Sie Fragen dazu haben. Auf jeden Fall kann ich Ihnen nur empfehlen eine Fördermittelberatung durchführen zu lassen.

Fördermittelberatung vor der Investition prüfen lassen und Fördermittel beantragen!

Machen Sie – egal wo – einen Fördermittel-Check. Sodass Sie für sich entscheiden können, gibt es Fördermittel, die Sie beantragen können, lohnt sich das für Sie und wenn es sich nicht lohnt, haben Sie nichts verloren. Aber, wenn es sich für Sie lohnt, haben Sie einen weiteren Ausbau Ihres unternehmerischen Freiheitspotenzials geschaffen.

In diesem Sinne wünsche ich für Ihr Unternehmen und für Ihre Investition und für Ihre Mitarbeiter alles Gute.

Gute Investition und gute Entscheidung – viel Erfolg.

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater und Experte für Fördermittelberatung

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

Förderfähige Kosten bei Investitionsvorhaben – Fördermittelberatung gibt Orientierung

Je mehr förderfähige Kosten Sie im Detail darstellen, desto höher kann die Förderung sein. Nicht alles ist förderfähig und dieser der Artikel und das Video geben ihnen eine Orientierung für Sie vor der Antragstellung.

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Förderfähige Kosten bei Investitionsvorhaben – Fördermittelberatung gibt Orientierung

In diesem Beitrag geht es darum, dass Sie erfahren, was förderfähige Kosten sind!

Förderfähige Kosten bestimmen grundsätzlich die Auswahl möglicher Fördermittel, Zuschüsse und Subventionen!

Das Thema förderfähige Kosten ist für Sie ganz wichtig, damit Sie wissen, was in Ihrem Projekt, also in Ihrem Vorhaben, möglich wäre zu fördern. Die verschiedenen Projekte sind natürlich inhaltlich immer anders, das ist klar, aber entscheidend ist, dass Sie erst mal eine Orientierung bekommen, was denn grundsätzlich von Ihren Investitionen, die Sie in Zukunft planen, förderfähig wäre. Wichtig noch dabei ist, dass wir von einem Projekt reden oder von einem Vorhaben. Das heißt, es hat ein Ende und es hat einen Anfang. Revolvierende Kosten, also immer wiederkehrende Kosten, die jetzt nicht direkt zum Projekt gehören, sind meistens nicht förderfähig. Das heißt, wir schauen uns jetzt mal die förderfähigen Kosten an, die Sie für einen bestimmten Projektvorlauf, für ein Projektvorhaben wahrscheinlich in die Förderfähigkeit bringen können.

Orientierung in der Fördermittelberatung zu den förderfähigen Kosten!

Wie gesagt, ich zähle hier ein paar auf, damit Sie eine Orientierung bekommen, das macht es Ihnen leichter, Ihre Projektkalkulation, also Ihre Planung der Wirtschaftlichkeit ein bisschen besser zu optimieren. Und Sie haben den Vorteil, dass Sie wahrscheinlich kostengünstiger Ihr Projekt auch umsetzen können. Weil, das ist ja auch Ziel einer möglichen Förderung. Fangen wir mal an:

  • Also, förderfähigen Kosten können zum Beispiel sein natürlich das Investitionsgut selber. Das kann eine Maschine sein oder das kann ein Projekt sein für eine Entwicklung. Das heißt, Sie haben von April bis Dezember ein Projekt und die Kosten darin, das ist das Projekt selber, das wäre dann förderfähig. Und alle Kosten darin auch, da kommen wir später noch mal darauf zurück.
  • Das heißt also, Sie haben einen Gegenstand oder ein immaterielles Projekt und die Kosten, die damit verbunden sind, das sind förderfähige Kosten. Wie weit die denn förderfähig sind, ist noch was anderes. Aber grundsätzlich würde ich das mal auf die Liste schreiben der möglichen förderfähigen Kosten. Es kann sein, dass Sie Bauausgaben haben. Wenn Sie keine haben, dann können Sie auch keine aufschreiben, aber grundsätzlich ist es so, dass Bauausgaben in verschiedenster Form – Herrichtung von Grundstücken, Hochbau, Tiefbau, auch förderfähige Kosten sein können.
  • Dann die Herrichtung und Sicherung, das habe ich schon gesagt, das kann zum Beispiel ein Freiräumen eines Grundstücks sein, wenn Sie irgendwo eine Halle bauen wollen oder eine (Industrie, die brachliegt?), rekultivieren wollen, dann müssen Sie das irgendwie herrichten. Sie müssen Straßen hinpacken, das heißt, Sie müssen da Zuwege schaffen, Sie müssen das absichern, damit sich da keiner verletzten kann. Also, wenn Sie nicht arbeiten. Das heißt, ein Bauzaun muss hergepackt werden, Sie brauchen Sicherungsmaßnahmen gegen Orkan, Windstärke und Sonstiges. Das alles muss man natürlich bedenken, wenn man ein größeres Projekt hat – ein kleineres Projekt hat das wahrscheinlich nicht. Aber, so bei größeren Projekten gehört das auch zu den möglichen förderfähigen Kosten – wie gesagt, immer das, was zu dem Projekt gehört, ist dann auch förderfähig. Wie hoch, wie gesagt, ist noch etwas anderes.
  • Dann haben Sie die Nebenkosten, das heißt, alles, was nicht direkt das Investitionsgut selber darstellt, das kann aber sein, dass das da förderfähig wird. Das heißt also, machen Sie sich Gedanken, was würde alles an Kosten produziert werden, wenn Sie das Projekt umsetzen wollten. Und das wäre auf eine Liste zu schreiben, damit Sie erst mal einen Überblick haben: “Das können alles förderfähige Kosten sein.” Wir gehen noch im Detail darauf ein.
  • Dann: behördliche Genehmigung. Die Kosten für behördliche Genehmigung könnten förderfähige Kosten sein.
  • Dann haben Sie Raummieten. Das heißt, wenn Sie jetzt keine Halle bauen oder keine Maschine kaufen, sondern Sie haben vielleicht ein Innovationsprojekt und dieses in einem Teilbereich Ihres Geländes, Ihres Unternehmens schon oder Sie müssen sich neue Räume dazu mieten, also extra Kosten, das kann auch sein. Das heißt, Sie haben Raummieten für das Projekt. Warum? In diesem Raum arbeiten Menschen, zu den förderfähigen Personalkosten kommen wir gleich noch. Aber dieser Raum muss ja erst mal gemietet werden, damit die Menschen, die etwas von Ihrem Projekt bearbeiten sollen, dort überhaupt einen Arbeitsplatz haben – das wäre die Möglichkeit einer förderfähigen Raummiete.
  • Dann haben Sie natürlich, klassisch, wenn Sie selber Räume stellen auch Strom, Heizung, Telefon – das alles. Versandkosten, Porto, Telekommunikation, das kann alles für die Projektlaufzeit förderfähig sein. Wenn das Projekt dann aufgehört hat, dann ist es natürlich nicht mehr förderfähig, aber in der Projektlaufzeit von Zeitpunkt A-Start bis Zeitpunkt B-Ende, das ist das alles, was in den förderfähigen Bereich grundsätzlich eingerechnet werden könnte.
  • Personalkosten hatte ich schon angesprochen, da auch die gewerblichen Arbeitsleistungen, das heißt, wenn Sie Leiharbeiter dazukaufen quasi oder Mitarbeiter, freie Arbeiter, die aber zwingend zu dem Projekt gehören, dann sind das zwar nicht direkte Personalkosten, sondern das können Subunternehmerkosten sein. Aber da das mit Menschen zu tun hat, würde es in diesen Bereich hineinfallen. Das heißt also, bitte auch nicht auslassen! Warum? Es könnte ja förderfähig sein, das macht Ihr Projekt einfach wirtschaftlich reizvoller für Sie auch für die Zukunft. Denn es soll ja jetzt auch einen gewissen erfolgreichen Ergebniskatalog bringen. Und deswegen gibt es ja auch Förderprogramme, damit gute Projekte noch besser werden.
  • Dann haben Sie das Thema Dienstleister, Unteraufträge, Beratung. Dienstleister, das kann zum Beispiel sein – ich hatte es eingangs gesagt – Herrichten eines Grundstücks. Wenn Sie ein Grundstück kaufen, dann haben Sie wahrscheinlich keinen Bagger oder keine Raupe, das heißt, Sie beauftragen Dritte, etwas für dieses Projekt zu tun. Und solange Sie mit der Maßnahme nicht begonnen haben, das ist immer wichtig, können Sie das an den förderfähigen Kosten darstellen.
  • Wichtig ist noch mal: Sie müssen diese ganzen förderfähigen Kosten vor dem Projektstart aktivieren und auch beantragen. Nicht in der Maßnahme, sondern vor dem Ganzen, also weit vorher, Wochen, Monate vorher. Und dazu wissen Sie ja auch, was Sie an Plankosten haben. Unter anderem, was haben Sie für Dienstleistungen, die Sie dazu kaufen und was können Sie selber regeln, was haben Sie für Unteraufträge? Ein Unterauftrag ist etwas, wenn Sie vielleicht ein wissenschaftliches Know-how dazukaufen oder etwas entwickeln, erforschen lassen, renovieren lassen, was nicht direkt bei Ihnen im Hause gemacht werden kann, aber zum Projekt dazugehören muss, dann wäre das auch eine Frage der Förderfähigkeit.
  • Oder auch Beraterkosten, Projektmanagement-Bereiche. Wenn Sie einen Interimsbereich dazu holen, also, wenn Sie auf Zeit einen Manager dazukaufen, der das Projekt dann leitet, dann ist ja während der Projektlaufzeit diese Person vielleicht nicht fest bei Ihnen angestellt, aber zwingend notwendig für das Projekt. Und in der Projektlaufzeit sind seine Kosten dann wieder förderfähig. Wie gesagt, wie hoch, ist noch eine andere Sache, aber grundsätzlich wäre das erst ein Posten, der zu Ihrem Projekt gehört. Reisekosten: Wenn Sie von A nach B fliegen müssen, dann ist natürlich klar, wenn das zu dem Projekt gehört, dann wäre das auf die Liste zu schreiben. Warum? Das wäre vielleicht förderfähig und dementsprechend wäre das auch dann zu aktivieren.
  • Dann haben Sie das Nächste: Abschreibung im Projektzeitraum. Wenn Sie zum Beispiel in einem Innovationsprojekt, nicht in einem Maschinen- oder einem Investitionsprojekt, also einem Innovationsprojekt ein Gerät brauchen. Und das Projekt läuft vielleicht zwei Jahre bei Ihnen, Sie wollen etwas entwickeln, erforschen, innovieren. Und von Januar X-Jahr bis Dezember Y-Jahr, vielleicht zwei Jahre, das sind 24 Monate, und Sie kaufen das Gerät dann neu, dann können Sie die zwei Jahre die Abschreibung aktivieren. Das heißt, wenn das Gerät eine Abschreibzeit von fünf Jahren hätte, können Sie die zwei Jahre, in denen das Projekt die Maschine, dieses Gerät braucht, bei sich aktivieren. Dann haben Sie das Gerät wahrscheinlich noch länger, dann können Sie es nicht mehr aktivieren, also wenn das Projekt zu Ende ist. Das heißt, die steuerlichen Vorteile können Sie dann nicht mehr nutzen, aber in der Projektlaufzeit können Sie es für das Projekt nutzen. Nach der Projektlaufzeit können Sie das natürlich normalerweise aktivieren, aber in dem Projekt ist das dann förderfähig für die Laufzeit, wo Sie die Maschine, das Gerät, das Laborgerät, was Sie da auch alles haben müssen, in der Laufzeit also können Sie das nutzen als förderfähige Kosten. Steuerliche Vorteile, da befragen Sie Ihren Steuerberater noch mal dazu, wie das dann bei Ihnen speziell noch mal abgesichert wird. Aber, das ist relativ einfach und übersichtlich.
  • Dann haben Sie das Thema Auftragsfortsetzung beziehungsweise Auftragsforschung. Das heißt, wenn Sie weiterentwickeln, wenn Sie sagen, Sie haben vor, ein Problem zu lösen und dazu brauchen Sie hoch wissenschaftliche Kompetenz, die kaufen Sie sich ein. Das heißt, Sie vergeben einen Auftrag zur Forschung, das heißt, eine Auftragsforschung. Und die Kosten, die daraus entstehen und die damit involviert sind, wären in Ihrem Gesamtprojekt dann auf die Förderfähigkeitsliste zu stellen. Also, nicht nur, dass Sie Ihre eigenen Kosten haben, sondern auch fremde Kosten, die aber für das Projekt aktiv sind, die wären auf der förderfähigen Seite. Da haben Sie Leasingraten – hört sich ganz komisch an! Warum? Wieso kann man Leasingraten bezuschussen? Ja, wenn Sie die Maschine nicht kaufen, ich habe das ja hier oben geschrieben, für die Abschreibung. Sie müssen ja vielleicht eine Maschine nicht kaufen oder ein Laborgerät oder was Sie da auch haben an Maschinen und Sonstiges. Und für die Projektlaufzeit kaufen Sie das nicht, sondern Sie leasen das. Dann können Sie die Leasingraten für die Projektlaufzeit – nicht darüber hinaus, sondern nur für die Projektlaufzeit – in die förderfähige Kostenliste aufnehmen lassen.
  • Das wäre noch mal ein wichtiger Tipp, das vergessen viele – warum? Weil das ja irgendwie untergeht, warum sollte man Leasingkosten bezuschussen? Das kann förderfähig sein, ist nicht immer so, aber kommt auf das Projekt an, kommt oft auch auf das Programm auf, in welchem Förderprogramm Sie arbeiten wollen. Aber nur, dass wir es nicht vergessen: Das kann ein großer Bereich der förderfähigen Kosten sein. Dann haben Sie hier Marketing, Vertrieb, Verkauf. Damit sind nicht nur die Personalkosten gemeint, sondern auch das Thema: “Was müssen Sie alles für das Projekt machen, um es quasi auf die Straße zu bringen?” Da gehören noch mehr Kosten dazu, als die reinen Investitionskosten. Das kann sein Werbung, Flyer, Banner, wenn Sie Fernsehwerbung haben – das alles für das Projekt selber sofort damit zusammenhängende Kostenvolumen, ist erst mal dann im Bereich Marketing, Vertrieb, Verkauf auch auf die förderfähige Liste zu schreiben.
  • Und da sind noch weitere Kosten: Wenn Sie Entwicklungskosten haben, das habe ich schon ein-, zweimal angesprochen, das heißt, wenn Sie nicht in eine Maschine oder eine Halle oder einen Umweltbereich investieren oder in eine Auslandsinvestition oder Restrukturierung machen oder Gründung et cetera, Sie haben ein Entwicklungsprojekt. Mal ganz herausgelöst: Das ist natürlich fantastisch. Warum? Entwicklungsprojekte haben grundsätzlich einen Anfang und ein Ende. Warum? Sie starten mit dem Thema Entwicklung und irgendwann ist das ja geplant zu Ende. Und da haben Sie wieder einen Anfang und Ende. Und die Kosten in dieser Zeit, die Entwicklungskosten in der Projektlaufzeit wären dann möglicherweise förderfähig. Wieder auf die Liste schreiben, ob das Programm das dann hergibt, ist etwas anderes, und wie hoch auch, aber das sind förderfähige Kosten, sodass Sie erstmal ein Gefühl haben: “Aha, ich habe einen Anfang, ich habe ein Ende, Kosten dazwischen in der Entwicklung, das wäre vielleicht förderfähig.”
  • Ausstattung, Maschinen, habe ich schon öfter was dazu gesagt. Warum? Zu den Maschinen gehören auch die Herrichtungskosten und auch die Abbruchkosten vielleicht einer alten Maschine. Wenn Sie jetzt nicht in der Entwicklungskostenbereichseinheit sind, also wenn Sie jetzt kein Entwicklungsprojekt innovieren wollen, wenn Sie nichts erfinden wollen, wenn Sie einfach sagen: “Ich habe eine Maschine, ich bin Produzent, ich bin schon zehn Jahre unterwegs im Leben. Wir wollen einfach eine Prozessstrecke bei uns neu installieren. Dafür muss eine alte Maschine weichen.” Aus Platzgründen, Sonstiges, müssen Sie die alte Maschine abbauen. Das heißt, der Abbaukostenbereich gehört ja zum Projekt. Warum? Sie können die neue Maschine ja nur platzieren und dann vielleicht schneller arbeiten, Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze sichern, wenn die alte Maschine weg ist. Also muss die alte Maschine abgebaut werden. Die Kosten dafür sind auch förderfähig, wahrscheinlich, und dann müssen Sie vielleicht noch den Untergrund herrichten. Das wäre auch das Thema Förderfähigkeit. Sie brauchen Elektroleitungen, Sie brauchen Zuleitungen, Sie brauchen vielleicht neue IT-Steuerung für die Maschine, weil Sie die integrieren in Ihre Cloud oder so was. Das ist alles das Thema. Sie merken: Nicht nur die Maschine selber und die Aufstellung, auch das Herrichten, das Abbauen, das Zurichten – das wäre das Thema förderfähige Kosten.
  • Dann haben Sie das Thema Instrumente und Ausrüstung. Wenn sie extra Paneels für die Maschine brauchen, das heißt, Sie brauchen Steuerungselektronik, Sie brauchen eine Erweiterung von Kontrollmechanismen vielleicht in einem Datenraum oder in Ihrer Elektrounterverteilung – (muss man ganz einfach zu Sachen sagen?). Das heißt, Sie haben vielleicht irgendwas investiert, Sie brauchen dafür aber Kontrollmechanismen und haben ein Display und brauchen irgendwelche Kontrollübersichten – Füllstände von Tankanlagen, Luftraumverschmutzung, CO2-Emission, Energieverbrauche, das kann man ja an Paneels anzeigen lassen. Und das wäre zum Beispiel auch in einem Raum vielleicht extra zu installieren – dann gehört das auch sogar mit zu den förderfähigen möglichen Kosten.
  • Dann auch Ausrüstung, das ist das Gleiche. Wenn Sie Werkzeuge brauchen, die speziell für dieses Projekt gebraucht werden. Während der Projektlaufzeit können Sie diese Nutzungsdauer ja bei sich aktiveren, das hatte ich vorhin schon mal bei dem Thema Leasingrate und Abschreibung beschrieben, auch da gehört dazu, alles, was zur Ausrüstung gehört. Es können sogar Fahrzeuge dazugehören zu diesem Projekt, sodass Sie das auch auf die förderfähige Liste schreiben.
  • Dann haben Sie Patentkosten oftmals zu diesem Thema, wenn Sie etwas patentieren lassen wollen, wenn es also nicht um eine klassische Maschineninvestition geht, nicht um eine klassische Gründung geht, aber Sie haben Patentkosten, dann sind die in vielen Projekten extra mit einem Programm förderfähig.

Fördermittelberatung nutzen und förderfähige Kosten identifizieren!

Grundsätzlich, damit Sie noch ein besseres Gefühl bekommen und eine größere Orientierung, habe ich Ihnen noch mal aufgeschrieben, was eigentlich förderfähige Kosten sind:

Wenn man es allgemein betrachtet: Förderfähige Kosten sind die Kosten oder die Investitionen, die dem Projekt, Vorhaben – ein Projekt kann auch ein Vorhaben sein, ein Vorhaben kann ein Projekt sein – unmittelbar beziehungsweise mittelbar zugeordnet werden können. Das heißt, machen Sie da ruhig Ihren Horizont größer und schreiben Sie alles auf, was Sie glauben, was dazu gehört.

Fangen Sie nicht selbst an, das zu streichen oder zu überlegen, ob das wohl förderfähig wäre – schreiben Sie es grundsätzlich auf. Und wenn dann eine Förderfähigkeitsprüfung kommt, wenn Sie also einen Antrag stellen würden, dann kann die Förderstelle ja immer noch Daten streichen – oder Sie sprechen sich vorher mit einem guten Fördermittelberater ab, es gibt viele in Deutschland, die sehr gut beraten können.

Aber wichtig ist, dass Sie es erst mal aufschreiben, um das Gesamtbild der Kosten abzubilden. Und dann kann man die Förderprogramme daneben stellen und dann bestimmt quasi das Förderprogramm, ob diese Kosten förderfähig sind und dann am Ende auch noch, wie hoch. Also, Sie müssen sich selber nicht die Mühe machen zu sehen: “Mensch, kann das förderfähig sein oder nicht”, sondern wenn es zum Projekt gehört, mittelbar oder unmittelbar, dann gehört es auf die Liste der förderfähigen Kosten, die Sie investieren.

Und dann können Sie am Ende das in den Förderantrag übernehmen, sofern Sie das dann selber machen oder sich beraten lassen. Das soll es bis hierhin gewesen sein. Ich hoffe, Sie hatten ein bisschen mehr jetzt Übersicht und eine größere Orientierung, was alles förderfähig ist.

Gehen Sie grundsätzlich davon aus, dass alles, was Investitionsbereitschaft darstellt, Innovationsbereitschaft, ob im Inland oder im Ausland, erst mal einen grundsätzlichen förderfähigen Tatbestand hat. Und deswegen sollten Sie es auch auf die Liste schreiben.

Wenn Sie Anträge stellen, wenn Sie Investitionsanträge stellen, wenn Sie Innovationsanträge stellen, Technologieförderung, egal was:

Nutzen Sie diesen Beitrag und das Video und gehen Sie die förderfähigen Kosten durch.

Kontakt

Sollten Sie Interesse haben, um zu wissen, wie man Fördermittelanträge schreibt, oder wollen vielleicht wissen, ob Ihr Investitionsvorhaben förderfähig ist, dann schreiben Sie mir eine Nachricht z.B. über das Kontaktfeld: http://kaischimmelfeder.de/kontakt/ . Sie bekommen kurzfristig Antwort und können so auf jeden Fall ein Mehrwert für Ihr Vorhaben bzw. Projekt genießen.

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall für Ihren Unternehmenserfolg alles Gute!

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater

Sind Innovationsimpulse die Anfänge für neue Entwicklungen von Produkten und Dienstleistungen?

Unternehmen bzw. Unternehmenslenker, die sich nicht ausreichend Zeit für neue Entwicklungen von Produkten und Dienstleitungen nehmen (können), müssen sich irgendwann die Frage stellen lassen: „Woran hat es gelegen, dass die Konkurrenz uns abgehängt hat?“, „Wie konnte es soweit kommen, dass die Kunden bei anderen Anbietern einkauft?“, „Warum haben uns unsere fähigsten Mitarbeiter entlassen und sind zu unseren Wettbewerbern gegangen?“, etc.

Vielleicht war es das Thema der fehlenden Anpassung des Unternehmens an den Wandel. Vielleicht hat es aber nur daran gelegen, dass das Thema Innovation im Unternehmen keine nennenswerte Wertigkeit hatte oder es auch schlicht daran scheiterte, dann der Anfangsgedanke zu möglichen Innovationen fehlte.

Aus den vielen Möglichkeiten zum Thema Impulse für Innovationen, betrachten wir erstmal das Thema „Produkte und Dienstleistungen“. Andere Themen wären die Innovation bei internen Prozessen, oder das Ideenmanagement oder auch die Systematik der Ideengenerierung.

Wie setzt man also Impulse für Innovationen im Unternehmen im Thema „Produkte und Dienstleistungen“?

Mit den nachfolgenden einfachen Tipps und Maßnahmen ist ein Einstieg für kleine und mittlere Unternehmensgrößen eine Lösung. Innovation sichert Erfolg und Innovationsimpulse sichern den Fortbestand von Unternehmen, deshalb prüfen sie Ihr Unternehmen anhand der hier dargestellten Innovationsimpulse.

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Zerstört Investorenkapital die Nutzung von Fördermitteln?

Wenn Unternehmen in Vorhaben investieren wollen, dann steht im Idealfall die Frage im Raum: Sollen wir unser Vorhaben auf Förderfähigkeit durch einen Fördermittelberater testen lassen oder nehmen wir nur unser eigenes Kapital und keine öffentlichen Fördermittel oder nutzen wir das Kapital von möglichen Investoren?
Im besten Fall ist die Unternehmensleitung „offen“ für alles, weil es eine Auswahl hat. Eine Auswahl von möglichen Finanzierungsbausteinen für das jeweilige Investitionsvorhaben.
Ob nun eine Maschine kaufen, ein neues Vorhaben planen, eine Innovation umsetzen und in den Markt treiben, ein anderes Unternehmen dazu kaufen, eine Energieeffizienzmaßnahme einleiten, Verbindlichkeiten umschulden, die eigene Expansion ins Ausland starten, oder ob andere Investitionsentscheidungen zu treffen sind, die Finanzierungsplanung sollte auf einer Auswahl basieren.

Es gibt z.B. das Fördermittel „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“. Dabei erhält ein Investor eine quasi sofortige 20%tige Rückzahlung seines zur Verfügung gestellten Risikokapitals als Zuschuss! Diese 20% sind nicht rückzahlbar. Ein Investor der 250.000,- Euro zur Verfügung stellt, erhält auf Antrag einen Zuschuss von 50.000,- Euro! Übrigens: dieses Fördermittel können Unternehmen aktivieren, die max. 10 Jahre in Betrieb sind – also nicht nur junge Unternehmen!!!

Es gibt dann auch noch Garantien für Beteiligungen, sodass ein Investor vom Staat seine Beteiligung bis zu 50% absichern kann. Das ist für das Unternehmen und auch den Investor entscheidend! Dann gibt es weiter Fördermittelfonds, die Risikokapital an junge und alte Unternehmen zur Verfügung stellen. Es gibt Beteiligungen auch bis 2.5 Mio. Euro. In besonderen Fällen auch darüber hinaus.

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Zuschuss vom Staat

Das Thema Zuschuss oder Zuschüsse ist für alle wichtig, die investieren wollen. Ob Sie nun in der Gründungsphase sind oder im bestehenden Unternehmen – Zuschüsse sind für alle wichtig, die Investitionen planen. Weiterlesen

GRW-Zuschuss

Das Thema GRW-Zuschuss ist für alle entscheidend, die in den sogenannten Regionalfördergebieten Investitionen planen. Das gilt für Gründungsvorhaben wie auch für Investitionsvorhaben von bestehenden Unternehmen – egal welchen Alters. Weiterlesen