Verständigung 2 – Fördermittelberatung für Unternehmen

In diesem Beitrag geht es darum, dass Sie das Thema “Verständigung 2” verstehen, warum Sie bei Banken keinen Zuschuss bekommen – also keinen Investitionszuschuss. Bei Ihrer Hausbank, bei Ihren Banken um sich herum oder bei Ihren Geschäftsbanken oder wenn Sie gerade starten bei Ihrer ersten Hausbank quasi, da kriegen Sie ja keine Zuschussmittel zum Thema Ihrer Investition. Also, wenn Sie etwas planen, wenn Sie etwas Neues machen, dann hören Sie vielleicht immer von Fördermitteln und Förderkrediten und dann fragen Sie sich: “Ja, aber meine Bank hat gar keine Zuschüsse, wo kommt das dann her?”

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Verständigung 2 – Fördermittel für Unternehmen: Seien Sie Ihrer Bank nicht böse, dass hat was mit der Gesetzgebung tun. Warum?

Es gibt neben den Banken noch Dutzende, Hunderte Förderstellen in Deutschland. Also, nicht in jedem Bundesland Dutzende, oftmals drei, vier, fünf, manchmal auch ein Dutzend, aber insgesamt gibt es einige Hundert in Deutschland. Und die verorten sich dem Thema Zuschüsse. Und damit Sie wissen, wie das funktioniert und dementsprechend die Zeit sparen, da in die Irre zu laufen, verkürze ich Ihnen jetzt mal die Lösung und sage Ihnen, wie das funktioniert und warum das so ist, damit Sie da schneller zu Ihrem Ziel kommen, auf Zuschüsse sich zu konzentrieren. Oder Zuschüsse und Förderkredite zu nutzen, aber die zu kombinieren. Und wie das funktioniert, wie das einfach geht und damit Sie Ihrer Bank und sich selber da nicht quasi Zeit klauen und nach Zuschüssen fragen und die haben gar keine, weil sie es gesetzlich nicht dürfen, machen wir diesen Beitrag.

Verständigung 2: Hinter den Vorhängen der Geschichte

Also, was passiert? Also bis 2002 – das habe ich hier oben noch mal hingeschrieben – hat sich die Europäische Union mit Deutschland darauf geeinigt, in der sogenannten Verständigung II, das ist ein Wort – Verständigung II! Es gibt eine Verständigung I und eine Verständigung II, das können Sie bei Wikipedia und Google nachgucken, da hat sich Deutschland und Europäische Union darauf geeinigt, dass Sparkassen, Landesbanken und Banken allgemein nicht mehr vom Staat gestützt werden. Finanzmarktkrise 2008, 2009 ist etwas anderes, eine Ausnahme, aber im allgemeinen Geschäftsverkehr müssen die Banken jetzt aus ihrem eigenen Ertrag leben. Das war bis dahin nicht so. Bis dahin war es so, da hätte eine Sparkasse quasi insolvent gehen können, da hätte der Staat für die Einlagen gehaftet. Und dann hat die Europäische Union, weil andere Mitgliedstaaten das total wettbewerbswidrig fanden, gesagt: “Also Jungs in Deutschland, so geht es ja nicht! Ihr könnt ja nicht den Banken das Feld überlassen und die machen, was sie wollen und wenn sie falsch investieren oder wenn sie irgendwelche Sachen vergeben aus vielleicht noch Kreditmitteln oder aus Eigenmitteln, aus Spareinlagen, dann haftet der Staat dafür. Das geht ja so nicht, das müssen wir regeln!” Dann haben sie das geregelt, sie haben sich also verständigt zusammen, deswegen heißt es auch Verständigung I und II. Wir konzentrieren uns mal auf die Verständigung II, diese greift ab 2002 und entzieht den Sparkassen, Landesbanken und sonstigen Förderinstituten, also den kreditgebenden Bereichen, die Möglichkeit, sich vom Staat quasi eine Beihilfe zu sichern, dass sie selber machen können, was sie wollen.

Verständigung 2: Was wird reguliert.

Die Banken machen das Kreditgeschäft und die Förderinstitute, speziell dafür initiierte Förderinstitute, die machen das Zuschussgeschäft. Das heißt, wenn Sie bei einem Förderinstitut des Landes – Landesförderinstitut heißt das meistens – nach Zuschüssen suchen, werden Sie dort kein Konto eröffnen können. Das wiederum machen Banken, Sparkassen, Volksbanken. Dafür bekommen Sie bei den Banken, Sparkassen, Volksbanken keine Zuschüsse, also keine geschenkten Gelder vom Staat. Warum? Das wäre wieder staatliche Beihilfe und die ist im Vertrag über die Zusammenarbeit der Europäische Union – das hatten wir in einem anderen Video auch schon mal erklärt, im Video EU-Finanzmittel oder auch im Video EU-Mittel (http://kaischimmelfeder.de/eu-foerdermittel-durch-foerdermittelberatung), da können Sie das noch mal detailliert gucken – da ist es auch noch mal verortet. Jedenfalls hier das so, dass Sie jetzt wissen: “Okay, deswegen bekomme ich bei der Sparkasse oder bei der Volksbank oder bei der Deutschen Bank oder Vereinsbank, Commerzbank, sonstige Banken keine Zuschüsse.” Warum? Weil es dafür extra Institutionen gibt, die vom Staat eingesetzt wurde, damit das Geld, was meistens aus europäischen Fördertöpfen kommt, die wiederum aus Steuergeldern gespeist werden, an die Antragsteller, also Sie direkt geleitet werden. Ohne, dass Sie zur Bank müssen. Da müssen Sie auch keinen Antrag bei der Bank stellen, sondern die Anträge werden bei den Förderinstituten gestellt. Und so geht das ganze Spiel dann. Das heißt, seit dieser Zeit, 2005, sind die ganzen Banken auf sich quasi alleine gestellt. Eine quasi Bürgschaft vom Staat wurde entzogen. Und durch diesen Entzug konnten die ja nicht mehr einfach sagen: “Wir machen, was wir wollen”, sondern die mussten unternehmerischer viel stärker arbeiten.

Verständigung 2: Europäische Verordnung – Fördermittel für Unternehmen und Zuschüsse nutzen

Und das war dann dem Europäischen Unionsvertrag auch gelegen. Warum? Damit war die staatliche Beihilfe weg. Das gab es im Übrigen nur bis 2015, ist jetzt auch weg. Und dementsprechend finden Sie bei den Sparkassen keine Zuschüsse, die machen ihr Förderkreditgeschäft. Und wenn Sie da Fragen haben, fragen Sie Ihre Bank oder fragen Sie uns – da gibt es sehr viele gute Banken. Einige Banken haben darauf nicht so viel Lust, das ist nicht so schlimm, da gibt es andere Alternativsituationen. Aber fragen Sie einfach, wenn Sie bei der Bank sind, nach Förderkrediten und Sonstiges. Bei Bürgschaftsbanken machen Sie die Bürgschaftsgeschäfte. Und wenn Sie Zuschüsse haben wollen, dann gehen Sie an die Landesförderinstitute.

Verständigung 2: Bei Fragen: einfach uns kontaktieren

Wenn Sie Fragen dazu haben, können Sie uns gerne eine E-Mail schicken oder rufen Sie uns an. Jetzt wissen Sie auf jeden Fall mal, warum Sie bei der Bank keine Zuschüsse bekommen. Und das soll es hier erst mal gewesen sein. Ich wünsche Ihnen für Ihre Antragstellung viel Erfolg. Wie gesagt: Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns eine E-Mail oder schreiben Sie einen Kommentar.

… und gaaaaanz wichtig:

Fördermittelberatung vor der Investition prüfen lassen und Fördermittel beantragen!

Machen Sie einen Fördermittel-Check gleich hier bei mir: http://www.foerdermittelanalyse.info – sodass Sie für sich entscheiden können, gibt es Fördermittel, die Sie beantragen können, lohnt sich das für Sie und wenn es sich nicht lohnt, haben Sie nichts verloren. Aber, wenn es sich für Sie lohnt, haben Sie einen weiteren Ausbau Ihres unternehmerischen Freiheitspotenzials geschaffen.

Sie haben damit vor einer kompletten Fördermittelberatung schon erste Details und sparen sich Zeit!

In diesem Sinne wünsche ich für Ihr Unternehmen und für Ihre Investition und für Ihre Mitarbeiter alles Gute.

Gute Investition und gute Entscheidung – viel Erfolg.

Ihr Kai Schimmelfeder, Fördermittelberater und Experte für Fördermittelberatung

Direkt zur Fördermittelberatung bzw. zum kostenlosen Fördermittel-Check geht es auch hier http://www.foerdermittelanalyse.info